Die AEV-Serie hält: Nächster Heimsieg gegen Krefeld

von LeserReporter George Stadler aus Augsburg-Stadt

Jetzt knallt's gleich: Brady Lamb auf dem Weg zum 1:0.

Seit dem 25. Oktober haben die Augsburger Panther zuhause immer gepunktet, davon die letzten sechs Spiele gewonnen. Mal sahen die Fans hochklassige Spiele wie zuletzt gegen Straubing, die Partie gegen den finanziell angeschlagenen KEV gehörte nicht in diese Kategorie. Das lag an den beiden gut aufgelegten Torhütern und der fast schon fahrlässigen Chancenverwertung der Panther. Gut, dass Brady Lamb seine Torgefahr wiedergefunden hat, dem Doppelpack gegen München schlenzte er gegen Krefeld das 1:0 hinterher. Und gut, dass das Powerplay so toll funktioniert, aus nur zwei Möglichkeiten machte der AEV in Person von Scott Kosmachuck das entscheidende 2:1 – zwei Minuten vor Spielende.

Spieler des Wochenendes: Brady Lamb mit solider Abwehrarbeit und drei Toren

Es geht langsam in die entscheidende Phase im Kampf um die Playoff-Plätze, umso wichtiger ist jeder Punkt – entsprechend vertraute Tray Tuomie wieder seiner Nummer 1, Oli Roy. Der hatte in den ersten gut fünf Minuten wenig zu tun, während sein Gegenüber, der nachverpflichtete Schwede Oskar Östlund  mehrmals eingreifen musste. Roy hielt dann in Krefelds erster Drangphase fehlerlos, erst nach dem Powerbreak nistete sich der AEV wieder im Drittel der Pinguine ein. Das 1:0 fiel jedoch nach einer tollen Einzelleistung: Brady Lamb fing einen schlampigen Aufbaupass ab, lief mit Puck ins Drittel und zielte ganz genau zwischen zwei Pinguinen und einem Panther hindurch in der Winkel – damit verdoppelte er in den zwei Spielen des Wochenendes seine Saison-Ausbeute auf sechs Tore.

Kurz vor der ersten Sirene ließ Lamb dem Tor noch einen heftigen Bodycheck gegen Kunekath folgen, dann verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im Mitteldrittel sahen die knapp 5.500 Zuschauer einen überlegenen AEV, der immer wieder an Östlund und fehlendem Zielwasser scheiterte: Simons Sezemsky, Payerl zweimal und Scott Kosmachuk vergaben beste Chancen, die beste versiebte Jakob Mayenschein, der einen  perfekt ausgespielten Drei-auf-eins-Konter Östlund an den Brustpanzer schoss. Krefeld ließ sich auch angesichts der angespannten Finanzlage nicht hängen, die Schüsse Richtung Panther-Tor blieben aber entweder in der gut stehenden Verteidigung hängen oder waren Beute Roys – es blieb beim knappen 1:0, Strafen gab’s keine.

Starkes Penaltykilling, noch stärkeres Powerplay

Im Schlussdrittel änderte sich das und die Unterzahlspezialisten beider Teams hatten wieder etwas zu tun. Ab der 44. Minute hatte Augsburg in einem fairen Spiel zum ersten Mal Powerplay. Das sah gut aus, das 2:0 wollte aber nicht fallen. Dann wurde es hart für die Panther, denn erst wurde ein Payerl-Tor wegen einer eindeutigen Kickbewegung nicht gegeben, dann musste erst Daniel Schmölz nach einem Hohen Stock für 2+2 Minuten auf die Strafbank, zwanzig Sekunden darauf nahm auch noch T.J. Trevelyan neben ihm Platz. Es folgte der schnelle Ausgleich nach neun Sekunden fünf gegen drei, und mit zwei Spielern weniger ging es aufgrund Schmölz‘ doppelter Strafe weiter. Die verbliebenen drei Panther kämpften aufopferungsvoll und ließen – wie übrigens im kompletten Januar(!) – kein weiteres Powerplay-Tor zu. Die ehemals größte Baustelle Penaltykilling ist behoben, während die große Stärke Powerplay immer noch eine effektive Waffe ist: Zwar schlug Scott Kosmachucks Schlagschuss knapp nach Ablauf der Strafe gegen Daniel Pietta ein, aber der Treffer war Ergebnis des überzeugenden Überzahlspiels während der vorangegangenen zwei Minuten.

In der Schlussphase war wieder die Unterzahlformation gefragt, erst versuchten es nach Henry Haases Ellbogencheck fünf Krefelder gegen vier Augsburger, in der Schlussminute mussten diese den knappen Vorsprung gegen sechs Pinguine verteidigen. Doch auch ohne Torhüter gelang dem KEV der erneute Ausgleich nicht mehr und die wichtigen drei Punkte blieben im Curt-Frenzel-Stadion.

Länderspielpause – danach geht’s nach Düsseldorf und Bremerhaven und zuhause gegen Wolfsburg

Am kommenden Wochenende ist Länderspielpause, im Curt-Frenzel-Stadion ist trotzdem was los: Der traditionelle U11-Cup findet zum 13. Mal statt. Weiter geht es für die großen Panther mit zwei Auswärtsspielen am 12. februar in Düsseldorf und am 14. in Bremerhaven. Das nächste Heimspiel findet am übernächsten Sonntag ab 16:30 Uhr statt, Gegner ist Wolfsburg.

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