FCA: Hinrunden-Aus für Alfred Finnbogason

FCA-Stürmer Alfred Finnbogason verletzte sich im EM-Qualifikationsspiel zwischen Island und der Türkei an der Schulter. Der Isländer fällt für die restlichen Spiele der Hinrunde aus. Foto: Alexander Heinle

Trainer Martin Schmidt hätte nach dem Sieg gegen den SC Paderborn gerne direkt weitergespielt. Nun stand allerdings erst einmal die Länderspielpause an. „Man kann den Schwung aus dem Spiel gegen Paderborn in diesen zwei Wochen nutzen“, erklärte Schmidt. Wie üblich musste der FCA in der Pause auf einige Nationalspieler verzichten, unter anderem auf Stürmer Alfred Finnbogason.
Der 30-Jährige spielte in der EM-Qualifikation mit Island gegen die Türkei. Nach 24 Minuten war die Partie für den Isländer aber schon wieder vorbei. Ein Abwehrspieler brachte Finnbogason äußerst unsanft zu Boden. Dieser deutete umgehend Probleme an der Schulter an und musste mit einer Trage vom Spielfeld gebracht werden. Der FC Augsburg teilte am Mittwoch mit, dass Finnbogason für den Rest der Hinrunde ausfällt.

Ein möglicher Profiteur der Verletzung hätte Michael Gregoritsch sein können. Der Österreicher ließ im Zuge der Länderspielpause allerdings seinem Frust über sein Reservistendasein freien Lauf und kündigte an, den FC Augsburg in der Winterpause unbedingt verlassen zu wollen. Bereits im Sommer wollte Gregoritsch zu Werder Bremen wechseln. Das Angebot der Bremer war für den FCA allerdings zu niedrig. „Bei aller Liebe, aber ich habe jetzt ein halbes Jahr praktisch nicht gespielt. Da kann man sich nicht hinstellen und wieder eine zweistellige Millionensumme verlangen“, erklärt Gregoritsch der Nachrichtenagentur APA am Rande des Trainings der österreichischen Nationalmannschaft.

Michael Gregoritsch will den FC Augsburg im Winter verlassen

Mit Blick auf seinen Nationalmannschaftskollegen erklärte Gregoritsch, dass es durchaus Wege gebe, aus Augsburg wegzukommen. „Aber wenn man sich so verhält wie ich, anscheinend nicht“, sagte der 25-Jährige und ärgerte sich weiter: „Ich habe nie ein Training bestreikt oder abgebrochen, habe mich nie aufgeführt und auch öffentlich immer zurückgehalten, und jetzt bin ich ordentlich liegengelassen worden.“

Umso gespannter können die FCA-Fans sein, wen Martin Schmidt neben Stürmer Florian Niederlechner im Heimspiel am Sonntag um 15.30 Uhr gegen Hertha in der Offensive einsetzt. Mögliche Alternativen sind Julian Schieber und Sergio Córdova. Der Trainer könnte allerdings auch mit einem weiteren offensiven Mittelfeldspieler agieren. „Hertha ist eine große Unbekannte, sie haben einen neuen Trainer und einen neuen Ansatz“, erklärte Schmidt und warnt vor allem vor dem schnellen Umschaltspiel der Berliner mit Vedad Ibiševic im Sturmzentrum.

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 

Neueste Kommentare

2 0 2 0 - die "Weltenburger Enge …
4 Tage 8 Stunden
Über 15.000 Austritte aus der katholischen Kirche …
4 Tage 15 Stunden
Neue Ausstellung von Uli Stein in Museum und …
1 Woche 2 Tage
Wege gehen
1 Woche 4 Tage
Fast ein alltägliches Bild, Indisches Springkraut …
2 Wochen 7 Stunden


X