Unfall auf A8: Dreister Raser hängt sich an Polizei-Einsatzfahrzeug

Während der Fahrt über die B17 zur A8 bemerkten die Beamten einen Verkehrsteilnehmer, der die freie Bahn und die erhöhte Geschwindigkeit des Einsatzfahrzeuges ausnutzte und sich kurzerhand über eine längere Strecke an das Polizeifahrzeug hängte (Symbolbild).

Ein dreister Autofahrer hat sich nach einem Unfall an ein Einsatzfahrzeug der Polizei gehängt – mit Folgen: Auf den 56-jährigen Fahrzeugführer kommt nun voraussichtlich ein Bußgeld von 320 Euro zu. Zudem muss er mit einem einmonatigem Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, befand sich bereits am Dienstag eine zivile Streife der der Verkehrspolizei auf der Anfahrt zu einem Unfall. Die Unfallörtlichkeit auf der A8 sei von dem Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn angefahren worden. Während der Fahrt über die B17 zur A8 bemerkten die Beamten einen Verkehrsteilnehmer, der die freie Bahn und die erhöhte Geschwindigkeit des Einsatzfahrzeuges ausnutzte und sich kurzerhand über eine längere Strecke an das Polizeifahrzeug hängte.

Aufgrund dieser verbotswidrigen Verfolgungsfahrt betätigten die Beamten die rückwärtig verbaute Messtechnik. Der Verstoß konnte somit beweiskräftig dokumentiert werden.

Der Autofahrer fuhr im innerstädtischen Bereich der B 17 – zwischen Göggingen und Leitershofen – bis zu 100 Stundenkilometer, sodass nach Abzug von Toleranzen eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von circa 35 km/h zu verzeichnen war. Auf den 56-Jährigen kommt nun voraussichtlich ein Bußgeld von 320 Euro zu. Zudem muss er mit einem einmonatigem Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen. (pm)

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