Blitzanhänger auf der A 8: Fahrer bis zu 100 Stundenkilometer zu schnell unterwegs

(Symbolbild)

Blitzanhänger misst Geschwindigkeiten auf der A 8.

Die Verkehrspolizei hat am vergangenen Wochenende mit dem Blitzanhänger "E.T." ("Enforcement Trailer) die Geschwindigkeiten an einer Baustelle im Bereich der Ausfahrt Augsburg-West auf der A 8 kontrolliert und dabei "vereinzelt Geschwindigkeiten gemessen, die durchaus Grund zur Besorgnis geben". Statt der zulässigen 80 Stundenkilometer fuhren einige der gemessenen Fahrzeuge im Bereich der Brückensanierung über 170 Stundenkilometer schnell.

Insgesamt 1159 Verkehrsteilnehmer waren an den Tagen von Freitag bis Montag außerdem mit Geschwindigkeiten von mindestens 105 Stundenkilometern unterwegs.

"Trauriger Spitzenreiter" war in der ersten Messung von Freitag, 9.50 Uhr bis Samstag, 10.20 Uhr, ein BMW-Fahrer, der mit 174 Stundenkilometern unterwegs war. Insgesamt maß der Blitzanhänger in diesem Zeitraum 26 448 Fahrzeuge. Die Polizei sprach im Anschluss 49 Fahrverbote aus und erstattete 395 mal Anzeige.

Der schnellste Fahrer war in der Zeit von Samstag, 10.50 Uhr, bis Sonntag, 8.50 Uhr, unterwegs. Einen Ford maß der Blitzanhänger mit 185 Stundekilometern statt der erlaubten 80. Insgesamt wurden von Samstag bis Sonntag 17 323 Fahrzeuge gezählt, von denen 362 zu schnell unterwegs waren und nun mit einer Anzeige rechnen müssen. 51 mal wurden Fahrverbote ausgesprochen.

Von Sonntag, 9.10 Uhr, bis Montag, 19.10 Uhr, fuhren 39 922 Fahrzeuge im Bereich der Baustelle. In diesem Zeitraum war ein Skoda-Fahrer mit 172 Stundenkilometern am schnellsten unterwegs. Die Verkehrspolizei schrieb 402 Anzeigen und sprach 39 Fahrverbote aus.

Bei allen "Spitzenreitern" gehe man davon aus, so die Polizei, dass ihnen aufgrund der wiederholten und beidseitig aufgestellten Beschilderung bewusst war, dass sie zu schnell unterwegs waren. Da von einem Vorsatz ausgegangen wird, würden die Bußgeldsätze nun verdoppelt. Die drei Fahrer erwarten jeweils ein Bußgeld von 1200 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot und und zwei Punkte in Flensburg.

Da man bei der Auswertung außerdem festgestellt habe, dass die Höchstgeschwindigkeiten "nicht etwa in der Nacht bei freier Fahrt" festgestellt wurden, sondern zwischen 17 und 20 Uhr, als auf der Baustelle teilweise noch gearbeitet wurde, solle der Blitzanhänger während der Bauphasen auch weiterhin zum Einsatz kommen. (pm)

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