Region: Augsburg Stadt

Falscher Sparkassen-Mitarbeiter bringt 30-Jährige um mehrere tausend Euro

(Symbolbild)

Mit cleveren Betrugsmaschen haben falsche Sparkassen-Mitarbeiter am Mittwoch zwei Augsburger um mehrere hundert beziehungsweise tausend Euro gebracht. Die Polizei warnt davor, sensible Daten über das Telefon bekannt zu geben.

Zu beiden Betrugsfällen kam es gegen 20.30 Uhr. Bei einer 38-Jährigen aus Kriegshaber meldete sich ein vermeintlicher Mitarbeiter der Sparkasse und gab an, dass Betrüger das Kontolimit der Frau verändert hätten. Um den Vorgang rückgängig zu machen, forderte der tatsächliche Betrüger eine sechsstellige TAN-Nummer von der 38-Jährigen. Als er diese erhielt, tätigte er von ihrem Konto eine Überweisung im oberen dreistelligen Eurobereich. Als der Betrüger eine zweite Tan forderte, schöpfte die Geschädigte Verdacht und beendete das Gespräch.

Auch bei einer 30-Jährigen aus der Innenstadt stellte sich ein vermeintlicher Bankangestellter aus der Sicherheitsabteilung der Stadtsparkasse Augsburg telefonisch vor. Die Angerufene erkannte die Telefonnummer ihrer Bank und hielt die Angaben des Betrügers darum für plausibel. Der Betrüger habe ihr sogar Informationen über ihren tatsächlichen Bankberater gegeben. Die 30-Jährige teilte dem Betrüger ihre Bankdaten mit, wodurch der Betrüger noch während des Telefonats drei Überweisungen tätigte. Der Bankkundin entstand dadurch ein Schaden im oberen vierstelligen Eurobereich.

"Betrüger geben sich oft als Bank- oder Behördenmitarbeiter aus und verlangen die Herausgabe schützenswerter Daten", warnt die Polizei nun. "Grundsätzlich sollten sensible Daten nie übers Telefon an unbekannte Personen herausgegeben werden. (pm)

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