Immer wieder E-Scooter beschädigt: Polizei fasst mutmaßlichen Täter auf frischer Tat

In der Vergangenheit wurden in Augsburg immer wieder E-Scooter beschädigt. Sie wurden in Flüsse geworfen und es wurden Griffe abgesägt. Einen mutmaßlichen Täter hat die Polizei nun gefasst.

Zuletzt sind in Augsburg immer wieder E-Scooter beschädigt worden, sie wurden in Flüsse geworfen und es wurden Griffe abgesägt. Die Polizei überwachte einen der Tatorte, das Gebiet rund um das Eisstadion, daher – und konnte nun einen 63-Jährigen auf frischer Tat festnehmen.

Anfang Juni waren zuletzt insgesamt 14 gewerbliche E-Scooter der unterschiedlichsten Verleiher massiv beschädigt worden. Der Tatort war die Grünanlage in der Senkelbachstraße. Vermutlich mittels eines Trennschleifers oder ähnlichem sei an den Rollern jeweils der linke Griff abgetrennt worden, berichtete die Polizei damals. Der dadurch verursachte Sachschaden belief sich auf mehrere tausend Euro. Die Polizei überwachte seither das Areal rund um das Eisstadion.

Wie die Polizei am Montag mitteilt, hätten zwei Polizeibeamte in Zivil schließlich am Freitag kurz vor Mitternacht Sägegeräusche in der Grünanlage wahrgenommen. Die Zivilbeamten "konnten zu ihrer Überraschung einen 63-jährigen Augsburger auf frischer Tat stellen", so die Polizei in ihrem Bericht. Der Mann habe bereits an zwei weiteren E-Scootern die Griffe in gleicher Art und Weise beschädigt, wie dies Anfang Juni der Fall war.

Die defekten Gefährte und das Sägewerkzeug wurden sichergestellt. Der Senior habe freimütig alle bisher registrierten und ihm zur Last gelegten insgesamt 17 Sachbeschädigungen an den E-Scootern zugegeben. "Er legte aber auch Wert auf die Klarstellung, dass er die Griffe deshalb komplett abgetrennt und nicht nur angesägt habe, weil dadurch keiner gefährdet oder gar verletzt werden sollte. Tatmotiv des bislang unbescholtenen Mannes dürfte sein, dass er mit dem gesellschaftlichen Wandel in der heutigen Zeit offenbar nicht klarkommt", fasst die Polizei zusammen.

Ungeachtet der strafrechtlichen Verfolgung kommen auf den 63-Jährigen nun auch noch zivilrechtliche Forderungen der geschädigten Verleihfirmen zu. (pm)

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