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Polizei zieht Bilanz: Wie gut hielten sich die Augsburger am Wochenende an die Corona-Maßnahmen?

Die meisten Augsburger hielten sich laut der Polizei am Wochenende wohl an die Corona-Bestimmungen.

Eine vorläufige Bilanz über die Einhaltung der Corona-Maßnahmen in der Region Augsburg am dritten Adventswochenende hat das Polizeipräsidium Schwaben-Nord am Sonntag gezogen. Demnach kam es bis Sonntagmittag zwar zu einigen Zwischenfällen, insgesamt hätten sich die meisten Bürger aber offenbar "sogar vorbildlich an die aktuell geltenden Regelungen" gehalten, so der Polizeibericht, "insbesondere auch was das nächtliche Ausgangsverbot zwischen 21 und 5 Uhr betrifft".

Belastbare Zahlen für das gesamte Wochenende sollen am Montag veröffentlicht werden. Ersteren Auswertungen zufolge sei es aber in der Stadt und dem Landkreis zu keinen größeren Zwischenfällen in Verbindung mit den Corona-Bestimmungen an einem "insgesamt ruhigen Wochenende gekommen", so die Polizei.

Einige Vorkommnisse vom Wochenende listete das Polizeipräsidium aber auf. So sei ein Autofahrer nach Mitternacht in Oberhausen unterwegs gewesen, der angab, ein Nasenspray bei einem Freund abholen zu wollen. Dies hätten die Beamten nicht als medizinischer Notfall eingestuft.

Drei Autofahrer wurden, zum Teil mit Beifahrer, ohne einen triftigen Grund in Oberhausen, der Innenstadt und in Diedorf angetroffen und jeweils angezeigt. Ebenfalls in Diedorf stellten die Beamten bei einer Kontrolle am dortigen Bahnhof zwei Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung fest, die ebenfalls angezeigt wurden.

Auch einige nächtliche private Treffen löste die Polizei am Wochenende auf, darunter eine Party mit sieben Personen in einem Studentenwohnheim im Hochfeld, ein Treffen von drei Personen, die sich in einem Innenhof in Oberhausen zum Trinken verabredet hatten, sowie eine Geburtstagsparty mit vier Personen in Oberhausen. Die Vorfälle seien entsprechend geahndet worden. (pm)

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