Prostituierten-Mord in Augsburg: Bundesgerichtshof bestätigt die Verurteilung des in Haft verstorbenen Stefan E.

Im April 2019 wurde Stefan E., hier mit seinen Anwälten Klaus Rödl und Michael Zapf (Mitte von links), zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Die Verteidiger legten Revision ein.

Der Bundesgerichtshof hat die Verurteilung des in Haft verstorbenen Stefan E. bestätigt. Das teilte das Landgericht nun mit.

Die 8. Strafkammer des Landgerichts Augsburg hatte unter dem Vorsitz von Richterin Susanne Riedel-Mitterwieser den mittlerweile in der Haft verstorbenen Stefan E. am 12. April 2019 wegen Mordes in Tatmehrheit mit Vergewaltigung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte zum einen in den frühen Morgenstunden des 25. September 1993 die Prostituierte Angelika Baron heimtückisch getötet hat, zum anderen im April 2017 eine Bekannte vergewaltigt hat.

Stefan E., der gegen dieses Urteil Revision eingelegt hatte, verstarb am 20. März dieses Jahres während des laufenden Revisionsverfahrens in der Haft, weshalb das durch den Tod des Angeklagten beendete Verfahren durch den Bundesgerichtshof eingestellt wurde. Der Bundesgerichtshof führe in dem Beschluss unter anderem aus, dass das Urteil der 8. Strafkammer Bestand gehabt hätte, wenn der Angeklagte nicht vor der Entscheidung im Revisionsverfahren verstorben wäre und stellt klar, dass „eine Nachprüfung des landgerichtlichen Urteils auf die mit der Sachbeschwerde begründete Revision des Angeklagten keinen ihn benachteiligenden Fehler ergeben“ habe, so das Landgericht. (pm)

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