Schwerpunktwoche: Polizei zieht nach über 4000 Kontrollen ein positives Fazit

Die Polizei zieht Bilanz der Schwerpunktwoche. (Symbolbild).

Rund 4300 Verkehrskontrollen und mehr als 15000 Geschwindigkeitsmessungen hat die nordschwäbische Polizei in der Schwerpunktwoche "Verkehrssicherheit" durchgeführt und nun ein Fazit gezogen.

Das Polizeipräsidium Nordschwaben führte in der vergangenen Woche von Montag bis einschließlich Sonntag im gesamten Zuständigkeitsbereich Kontrollen durch. Die Verkehrspolizei Augsburg und Donauwörth sowie die Autobahnpolizei Gersthofen waren dabei als Fachdienststellen besonders eingebunden. In der Aktionswoche wurden nach Angaben der Polizei etwa 4300 Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei überprüften die zuständigen Beamten circa 3100 Auto-, 110 Lastwagen-, 210 Motorrad-, etwa 50 E-Scooter-, sowie knapp 830 Fahrradfahrer.

"Dies geschah durch Kontrollstellen und mobilen Verkehrskontrollen. Zudem wurden bei stationärer Verkehrsüberwachung gut 15.600 Fahrzeuge hinsichtlich Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand gemessen", teilt die Polizei in ihrem Abschlussbericht zur Schwerpunktwoche mit. Bei 1605 Verkehrsteilnehmern seien verschiedene Verkehrsverstöße festgestellt worden.

Zu den häufigsten Verkehrsverstößen gehört demnach die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, so wurden fast 800 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Zudem wurden 141 Fahrzeugführer angezeigt, weil sie während der Fahrt mit einem Mobiltelefon herumhantierten. In 150 Fällen wurden sogenannte "Geisterrradler", also Radfahrer, die den Radweg in falscher Richtung befuhren, beanstandet. Mögliche Unfallursachen wie beispielsweise Alkohol am Steuer oder bei Rot über die Ampel fahren, registrierten die Beamten in knapp 180 Fällen. Bei 130 Kontrollen waren die jeweiligen Fahrzeugführer nicht mit dem Sicherheitsgurt angeschnallt.

"Das Polizeipräsidium Schwaben Nord zieht insgesamt ein positives Fazit der Schwerpunktwoche. Die Zielrichtung war nämlich nicht, möglichst viele Verstöße zu ahnden, sondern die Verkehrsteilnehmer hinsichtlich der Hauptunfallursachen zu sensibilisieren und dabei auf die Gefahren des Straßenverkehrs aufmerksam zu machen", erklärt die Polizei. Dies unterstreiche die Tatsache, dass man es bei knapp einem Drittel aller festgestellten Verstöße bei einer mündlichen Verwarnung beließ. (pm)

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 

Neueste Kommentare

Herbstsammlung
5 Tage 9 Stunden
Erntedank
1 Woche 6 Tage
Erntedank
2 Wochen 15 Stunden
Streifzug durch das schöne Augsburg
2 Wochen 1 Tag
Erntedank
2 Wochen 2 Tage


X