Region: Augsburg Stadt

Trotz Corona kam es an Silvester zu mehr Polizeieinsätzen in Nordschwaben als im Vorjahr

Zu rund 270 Einsätzen musste die Polizei in Nordschwaben in der Silvesternacht ausrücken.

Die Polizei ist im Bereich des Präsidiums Schwaben Nord zum Jahreswechsel zu knapp 270 Einsätzen ausgerückt. Damit ist die Zahl trotz der pandemiebedingten Beschränkungen im Vergleich zum Vorjahr (etwa 240 Einsätze) angestiegen.

Wie die Polizei in ihrem Bericht mitteilt, sei dies vor allem auf die Feststellungen bezüglich der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz zurückzuführen. "Örtlicher Schwerpunkt war hierbei das Stadtgebiet Augsburg", so die Polizei.

Insgesamt elf verletzte Personen registrierten die Beamten in der Silvesternacht, bei acht Einsätzen kam es zu einem Sachschaden von insgesamt 21.300 Euro (ohne Verkehrsunfälle). Vor allem bei den Körperverletzungsdelikten konnte jedoch ein starker Rückgang im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden.

Gut 200 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz stellten die Polizisten fest und brachten diese zur Anzeige. Insbesondere gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung sei dabei verstoßen worden, vereinzelt kam es gar zu Menschenansammlungen.

"Insgesamt wurden die geltenden Regelungen jedoch gut eingehalten, der Großteil der Bevölkerung hielt sich an die Beschränkungen und auch das Verbot von Pyrotechnik auf öffentlichen Flächen wurde meist eingehalten", zieht die Polizei in ihrem Bericht ein positives Fazit.

Für die Einsatzkräfte der Augsburger Berufsfeuerwehr war es ein ruhigerer Jahreswechsel als sonst. Durch die Ausgangsbeschränkungen und weitere Maßnahmen verbuchte die Leitstelle heuer "deutlich weniger Einsätze". So mussten beispielsweise ein Brand im Bereich der Dieselbrücke in Oberhausen sowie eine brennende Gartenhütte in der Haunstetter Straße gelöscht werden. (pm)

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