200 Auszubildende ziehen um: Kuka eröffnet neues Bildungszentrum

Ausbildungswerkstätte im Erdgeschoss

Grüntöne an den Wänden, Sessel und Bänke, eine Dartscheibe, ein Kicker – Kuka will seinen Auszubildenden neben Lernwerkstätten und Seminarräumen auch genügend Platz zur Entspannung bieten. Die Räume sind Teil des neuen Bildungszentrums, das der Roboterbauer nun an der Zugspitzstraße eröffnet hat.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie fand die Eröffnung unter strengen Hygienevorkehrungen in kleinem Rahmen statt, mit Vertretern der Stadt Augsburg, des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer und der Industrie- und Handelskammer Schwaben. Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei und bayerischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien, wandte sich in einer Videobotschaft an die Gäste: „Es ist erfreulich zu sehen, dass Kuka mit dem neuen Ausbildungszentrum in die Qualität seiner Auszubildenden und in die Fort- und Weiterbildung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investiert. Das ist eine Investition, die sich langfristig lohnt. Mit der Standortwahl für das neue Bildungszentrum schaffen Sie ein kraftvolles Bekenntnis zu Augsburg als Forschungsstandort der Zukunft.“

Peter Mohnen, Vorstandsvorsitzender der Kuka, schnitt unter dem Applaus der Gäste und Auszubildenden das orangefarbene Band im Gebäude durch. „Mit unserem neuen Bildungszentrum mitten auf dem Kuka-Gelände bieten wir Aus- und Weiterbildung auf höchstem Niveau“, sagte Mohnen.

Mit seinen 8.000 Quadratmetern Fläche umfasst das neue Gebäude zwei Stockwerke mit den jeweiligen Lernwerkstätten, welche die eingeladenen Gäste bei einer Führung besichtigen konnten. Im Erdgeschoss befinden sich die Werkstätten, in denen die Azubis die Praxis und den Umgang mit den neu angeschafften Maschinen und Werkzeugen erlernen sollen. Das gläserne Hauptbüro befindet sich zentralmittig , damit die Ausbilder rund um die Uhr einen guten Überblick über die Arbeit ihrer „Schützlinge“ haben.

Der zweite Stock soll mit seinen modern gestalteten Seminarräumen eine gute Atmosphäre zum Lernen bieten. Zudem haben auch die Mitarbeiter der Kuka dort die Möglichkeit, an bestimmten Seminaren teilzunehmen und Weiterbildungen zu absolvieren. Die Seminarräume können bei Bedarf auch von Privatunternehmen gemietet werden. Die Entspannungsräume sind ebenfalls im zweiten Stock untergebracht. Außerdem befinden sich hier auch die Umkleiden der Azubis und eine von zwei Gemeinschaftsküchen.

Anfang September starteten rund 40 junge Menschen ihre Ausbildung bei Kuka und insgesamt knapp 200 Auszubildende zogen in das neue Gebäude. Zuvor befand sich das Ausbildungsgebäude außerhalb des Werksgeländes in der Zusamstraße in Lechhausen, die Weiterbildung war über verschiedene Gebäude auf dem Gelände verteilt. Im neuen Bildungszentrum soll nun alles gebündelt stattfinden können. (Alina Dirr/ Louisa Stark/ pm)

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