50.000 Euro für die Bildung

von LeserReporter Stefan Müller

Hände, die schenken: Kolping-Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer (r.) überreicht Claudia und Roland Kober die Gründungsurkunde ihrer Zustiftung

Augsburg. 50.000 Euro für die Förderung der Jugend- und Erwachsenenbildung im In- und Ausland – mit ihrer neu gegründeten Zustiftung verfolgen Claudia und Roland Kober genau diesen Zweck. Ganz zur Freude der Verantwortlichen der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger, die nun über insgesamt 20 Zustiftungen verfügt.

Gute Nachrichten für die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger und ihre Projekte in Deutschland, Indien und Südafrika: Am Freitag, den 23. Oktober 2020, haben Claudia und Roland Kober die Verträge über eine neue Zustiftung unterzeichnet – in Anwesenheit des Stiftungsvorsitzenden und Kolping-Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer, der Stiftungsbeauftragten Ursula Straub und Geschäftsführer Werner Moritz. 

Stiftungs-Geschäftsführer Werner Moritz: „Dies ist ein sehr erfreulicher Tag für all unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter, die ganze Kolping-Familie, unsere Partner in Südafrika und Indien – und vor allem für die Bedürftigen, denen wir im Rahmen unserer Projekte weiterhin helfen und unter die Arme greifen können. Die Spende von Claudia und Roland Kober – und die nun insgesamt 20. Zustiftung unserer Stiftung – ist für uns Bestätigung und Antrieb zugleich: Bestätigung, dass die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger effektive und unterstützenswerte Arbeit leistet. Und Antrieb, dass wir uns auch weiterhin für Menschen in Not einsetzen.“

Mädchen und Frauen im Mittelpunkt 

Hauptzweck der „Claudia und Roland Kober Zustiftung“, die ein Stiftungskapital von 50.000 Euro besitzt, ist die Förderung der Jugend- und Erwachsenenbildung im In- und Ausland. Als Schwerpunkt hat das Unternehmerehepaar die Förderung der Bildung von Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern gewählt. Claudia Kober: „Weltweit betrachtet sind Mädchen, was den Zugang zu Bildung betrifft, immer noch stark benachteiligt. Unsere Zustiftung möchte genau hier ansetzen. Denn ein gleichberechtigter Zugang zu Schule und Berufsausbildung kann auf vielen Ebenen wirken und viele Folgeprobleme minimieren. Bildung ist einfach der Schlüssel zu einem besseren Leben.“

Eben diese Ziele sehen Claudia und Roland Kober in den Projekten der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger verwirklicht – auch weil die beiden dem katholischen Sozialverband Kolping seit vielen Jahren verbunden sind: Während Claudia Kober im Vorstand der Kolpingsfamilie Kötz aktiv ist, ist Roland Kober sowohl Mitglied des Leitungsteams der Kolpingsfamilie Kötz als auch seit 2013 Mitglied des neunköpfigen Vorstands des Kolping-Bildungswerks in der Diözese Augsburg.

Roland Kober: „Die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger leistet wirklich effektive Arbeit vor Ort. Besonders beeindruckend finden wir die festen Partnerschaften in Indien und Südafrika, aber auch die Zertifizierung durch das DZI-Spendensiegel. So können wir sicher sein, dass unser Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird – in unserem Fall bei der Bildung von Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern, aber auch in Deutschland.“ Für die Umsetzung ihrer Anliegen haben die beiden zwei Projekte besonders ins Auge gefasst: Zum einen das Projekt SPARK in Südafrika, das alleinerziehenden und arbeitslosen Müttern in den südafrikanischen Townships in Krisenzeiten durch Beratung und konkrete Hilfsangebote wieder auf die Beine hilft. Zum anderen ein Ausbildungsprojekt in Indien, dessen Schwerpunkt berufsbildende und einkommensschaffende Maßnahmen für junge Menschen umfasst.

Hintergrund:
Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger: Sozial engagiert seit 1987

„Hilfe zur Selbsthilfe“ – unter diesem Motto unterstützt die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger (www.kolpingstiftung.de) seit nunmehr über 30 Jahren Menschen in Not. 1987 zur „Förderung der Völkerverständigung und Entwicklungshilfe“ gegründet und seit vielen Jahren zertifiziert durch das DZI-Spendensiegel, hat sie bisher über 17 Millionen Euro gesammelt – für Bedürftige in den beiden Partnerländern Indien und Südafrika und in Deutschland.

Als Zustiftung werden freiwillige Zuwendungen an eine Stiftung bezeichnet. Bestehend aus Geld- oder Sachleistungen erhöhen sie das Grundstockvermögen und ermöglichen Menschen, ihr Lebenswerk einem langfristigen und nachhaltigen Zweck zu widmen. In der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger sind Zustiftungen ab einem Betrag von 5.000 Euro möglich, ab 10.000 Euro können sie den Namen der Spender tragen.

 

 

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