Kundgebung bei MT Aerospace - Mitarbeiter fordern Bekenntnis zum Technologiestandort Augsburg

Auf der von der IG Metall organisierten Kundgebung forderten die Mitarbeiter der MT Aerospace ein Bekenntnis zum Standort Augsburg.

Die Mitarbeiter des Augsburger Luft- und Raumfahrtunternehmens MT Aerospace haben am Mittwoch noch einmal mit einer Kundgebung Politik und Geschäftsführung dazu aufgefordert, den Technologiestandort Augsburg zu unterstützen. Bereits vor der Corona-Krise drohte dem Unternehmen ein Stellenabbau. Nun wollen die Beschäftigten Klarheit, wann und mit wie vielen Mitteln aus den von Ministerpräsident Markus Söder im September versprochenen 100 Millionen Euro zur Stärkung des Industriestandorts das Raumfahrtunternehmen rechnen kann. Die Gelder sollen neben der Luft- und Raumfahrt auch die Bereiche Künstliche Intelligenz und Wasserstofftechnologie in Augsburg fördern.

Bisher sei von den Geldern bei MT Aerospace allerdings noch nichts angekommen, sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Patrick Blattenberger bei der von der IG Metall organisierten Kundgebung am Mittwoch. Aufgrund der neuen Corona-Maßnahmen in Augsburg durften an dieser nur 50 Personen mit Maske und Sicherheitsabstand teilnehmen.

Sicher habe auch die Corona-Krise ihren Anteil an der Verzögerung, lenkte Blattenberger ein. Allerdings müsse die Politik nun reagieren, bevor das Know-how in Form von Mitarbeitern aus dem Standort abwandert. In manchen Bereichen des Konzerns liege die Kurzarbeitsquote weiterhin bei 60 Prozent. "Jetzt heißt es um jeden Arbeitsplatz kämpfen", sagte Blattenberger. Sonst mache sich Deutschland künftig "für den Zutritt zum All von Dritten abhängig". (lat)

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