Wafa schließt Werk: 200 Jobs fallen in Augsburg weg

(Symbolbild)

Die nächste Hiobsbotschaft für den Standort Augsburg: Der Automobilzulieferer Wafa steht vor dem Aus, über 200 Arbeitsplätze sind betroffen.

Das Unternehmen mit Sitz in Haunstetten steckte schon länger in Schwierigkeiten. Die Corona-Krise markiert nun das endgültige Ende.

Das auf Spritzguss, Galvanik und Lackierung spezialisierte Unternehmen entwickelt und produziert im Auftrag der internationalen Automobilindustrie verchromte Kunststoffteile wie Ziergitter im Kühler oder Zierleisten. Schon vor der Corona-Pandemie hatte die Absatzkrise in der Automobilindustrie zu Umsatzrückgängen bei der Wafa und im November 2019 zur Einleitung eines gerichtlichen Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung geführt. Als dann im Frühjahr – inmitten der begonnenen Sanierungsphase – durch die Corona-Pandemie die Lage noch einmal erheblich verschärft wurde, fehlten dem Unternehmen schlussendlich die Umsätze.

Die Geschäftsleitung kündigte an, nun zügig Gespräche mit der Arbeitnehmerseite über einen Sozialplan aufzunehmen.

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