Museen schließen – Bahnpark öffnet Online-Ausstellung "Kriegsende in Schwaben vor 75 Jahren"

Am 11. April 1945 versinkt der Bahnhof Donauwörth innerhalb von wenigen Minuten in Schutt und Asche.

Während in ganz Bayern die Museen aufgrund des Coronavirus schließen müssen, hat der Bahnpark Augsburg eine „Online-Ausstellung“ eröffnet.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges vor rund 75 Jahren zeigt der Bahnpark auf seiner Homepage historische Fotos unter dem Titel „Inferno in Schwaben“. Die Bilder von zerbombten Bahnhofsgebäuden und zerschossenen Lokomotiven verdeutlichen, mit welcher Wucht die Kampfhandlungen in den Jahren 1944 und 1945 neben der Großstadt Augsburg auch kleinere Orte wie Kempten, Donauwörth, Nördlingen oder Immenstadt trafen.

Die Aufnahmen, die meist von den offiziellen Fotografen der damaligen Reichsbahn-Direktion Augsburg angefertigt wurden, werden in dieser Form erstmals öffentlich gezeigt.

Die Wiedereröffnung des Museumsgeländes im Bahnpark Augsburg ist für 3. Mai 2020 geplant – hängt aber vom weiteren Verlauf der Corona-Krise ab. (pm)

Zur Online-Ausstellung „Inferno in Schwaben“

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