Region: Augsburg Stadt

Augsburger Impf-Hotline: Nur 20 Prozent der Anrufe konnten bearbeitet werden

Über 80-jährige Augsburger sollten inzwischen selbst Termine im Impfzentrum vereinbaren können. Die Impf-Hotline war in den vergangenen Tagen aber überlastet. Die Bäuerle-Ambulanz hat nun das Personal aufgestockt (Symbolbild).

Für impfwillige Augsburger gibt es kaum ein Durchkommen bei der Hotline des Impfzentrums. Probleme verursachte zuletzt zudem die Rufnummer, die normalerweise kostenfrei sein sollte, von etlichen Handyanbietern jedoch als Service-Nummer und somit als kostenpflichtig erkannt wurde.

Die Telefon-Hotline des städtischen Impfzentrums war in den vergangenen Tagen derart überlastet, dass lediglich 1000 von 5000 eingehenden Anrufen beantwortet werden konnten. Als Ursache nennt der Chef der Bäuerle-Ambulanz, Jan Quak, dass in den Medien kommuniziert worden sei, dass sich ab 18. Januar die über 80-jährigen Augsburger für eine Corona-Impfung hätten registrieren können. „Das war leider nicht so“, sagt Quak.

Mittlerweile sei die Zahl der Mitarbeiter für die Hotline auf acht aufgestockt worden. Probleme verursachte zudem die Rufnummer, die normalerweise kostenfrei sein sollte, von etlichen Handyanbietern jedoch als Service-Nummer und somit als kostenpflichtig erkannt wurde. Deshalb habe sich die Bäuerle-Ambulanz dazu entschlossen, die Telefonnummer zu ändern, die neue Nummer soll zeitnah bekannt gegeben werden.

Im Augsburger Impfzentrum auf dem ehemaligen Fujitsu-Gelände gibt es 25 Impfzimmer und zwölf Anmeldungen, „so dass wir eigentlich für einen größeren Ansturm von Impfwilligen gut gerüstet sind“, berichtet Quak. Derzeit arbeiten dort 86 Mitarbeiter, darunter 28 Vollzeitkräfte. Sobald genug Impfstoff vorhanden sei und man die Kapazität des Zentrums voll ausschöpfen wolle, müsse man die Anzahl der Mitarbeiter verdoppeln.

Die Anzahl der Geimpften in Augsburg geht indes auf die 5000 zu. So sind mittlerweile die impfwilligen Bewohner von städtischen Senioreneinrichtungen zum ersten Mal geimpft worden, bis Ende der Woche sollen noch mehr als 1000 Zweitimpfungen durchgeführt werden. (pb)

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