Christkindlesmarkt soll trotz Corona stattfinden

Auf dem Augsburger Christkindlesmarkt soll es heuer nicht so eng zugehen, wie noch im vergangenen Jahr.

Etliche Veranstaltungen mussten in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden, doch auf ihren Christkindlesmarkt müssen die Augsburger heuer nicht verzichten. Das teilte nun Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle gegenüber unserer Redaktion mit. Allerdings wird es in diesem Jahr einige Änderungen geben.

„Die Marktverwaltung entwickelt derzeit verschiedene Szenarien, die alle darauf hinauslaufen, dass die Stände auf möglichst viele Plätze in der Innenstadt verteilt werden“, erklärt Hübschle. So sollen die Glühweinstände als beliebte Publikumsmagneten nicht mehr auf dem Rathausplatz verortet sein, sondern auf den Königsplatz, den Willy-Brandt-Platz, den Holbeinplatz sowie den Elias-Holl-Platz ausweichen. Durch die Umsiedlung der insgesamt zehn Glühweinstände erhofft sich die Stadt eine Entlastung des Rathausplatzes. „Außerdem ist zur Auflockerung des Rathausplatzes vorgesehen, eine komplette Reihe mit Warenhändlern (15 an der Zahl) herauszunehmen und auf andere Plätze – vorwiegend auf dem Königsplatz – zu verteilen“, führt der Wirtschaftsreferent aus.

Durch diese Maßnahmen würde der Rathausplatz räumlich so verändert werden, dass nach derzeitigem Stand alle Imbissstände, wie in den vergangenen Jahren üblich, dort angesiedelt bleiben können. Der Verkauf an den Ständen wird aufgrund des geltenden Infektionsschutzes nur nach außen und mit deutlich größeren Abständen möglich sein.

Eine Einzäunung mit Zugangskontrollen ist momentan nicht angedacht. Es muss auch niemandem bei dieser Verteilung abgesagt werden. So wird es auch heuer, wie in den vergangenen Jahren, zwischen 130 bis 133 zugelassene Händler auf dem Augsburger Christkindlesmarkt geben.

Der Markt soll heuer planmäßig am Montag, 23. November, beginnen und bis Donnerstag, 24. Dezember, andauern. Ob er verbindlich stattfindet, „lässt sich aus heutiger Sicht nicht verbindlich sagen“, erklärt Hübschle. Immerhin bis 31. Oktober gilt ein generelles Veranstaltungsverbot, Ausnahmen seien nur möglich, wenn ein tragfähiges Hygienekonzept vorgelegt wird.

Der Augsburger Christkindlesmarkt zählt deutschlandweit zu den ältesten und gleichzeitig beliebtesten Weihnachtsmärkten. Seinen Ursprung hat der Markt bereits im 15. Jahrhundert. Den Namen „Christkindlesmarkt“ trägt er offiziell seit 1949.

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm zieht Schätzungen zufolge jährlich rund eine Million Besucher in die Fuggerstadt. Vor allem das Engelesspiel, das nach dem Vorbild von Hans Holbeins berühmten Altarengeln in der Fassade des Augsburger Rathauses aufgeführt wird, ist bei den Gästen aus nah und fern beliebt.

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