Region: Augsburg Stadt

Zahlen 22.01. Corona in Augsburg: 48 Neuinfektionen am Freitag – FFP2-Masken nun auch bei Behördengängen

Der Inzidenzwert für Augsburg steigt am Freitag leicht an, von – laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts – 115,7 am Vortag auf nun 120,7. FFP2-Masken gelten in Augsburg indes jetzt auch bei Behördengängen.

In Augsburg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 120,7 beziehungsweise 126,4, je nachdem ob als Quelle das Robert-Koch-Institut oder das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg herangezogen wird. 48 Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldet die Stadt aktuell. Es mussten zudem drei weitere Todesfälle verzeichnet werden.

Am Freitag bestätigt die Stadt 48 neue Corona-Fälle mit Meldedatum Donnerstag, 21. Januar, und meldet einen Fall mit Datum 14. Januar, der rückwirkend korrigiert wurde. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet Augsburg liegt laut Robert-Koch-Institut aktuell bei 120,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Laut aktuellen Berechnungen des Gesundheitsamtes der Stadt Augsburg liegt der Inzidenzwert bei 126,4.

Insgesamt hat das Gesundheitsamt nun seit Pandemiebeginn 11.051 Corona-Infektionen in Augsburg bestätigt. 10.013 Personen gelten als genesen, 784 sind aktuell infiziert, 254 Personen sind verstorben. Bei den drei Coronavirus-Todesfällen, die dem Gesundheitsamt am 21. Januar gemeldet wurden, handelt es sich um zwei männliche Patienten der Jahrgänge 1935 und 1966 und eine weibliche Patientin des Jahrgangs 1950.

FFP2-Masken gelten nun auch bei Behördengängen

Wie die Stadt weiter mitteilt, gilt bei der Stadt Augsburg ab dem kommenden Montag, 25. Januar, für alle, die Verwaltungsleistungen mit persönlichen Kontakten vor Ort in Anspruch nehmen – etwa in den Bürgerbüros oder im Standesamt – die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen.

Corona-Impfung: "Wir hoffen, dass der Freistaat hier nachbessert"

Im Laufe der kommenden Woche werden darüber hinaus die ersten Impfungen für Personen über 80 stattfinden, die sich beim Registrierungsportal des Freistaates angemeldet haben. "Die Terminvergabe erfolgt durch die seitens des Freistaats zur Verfügung gestellte Software BayImco, über die den Impfzentren die Termine gemeldet werden", betont die Stadt. "Die Stadt Augsburg hat keinen Einfluss auf die Vergabe der Termine", heißt es weiter in der Pressemitteilung der Stadt. „Wir würden uns im Sinne der Augsburgerinnen und Augsburger wünschen, dass wir bei der Terminvergabe seitens des Freistaats sinnvoll clustern könnten, oder auch sehen könnten, ob eine der impfwilligen Personen möglicherweise einen Sondertermin benötigt, weil sie bettlägerig ist. Leider ist das momentan noch nicht möglich, aber wir hoffen, dass der Freistaat hier nachbessert, um gerade den Personen mit einem hohen Risikofaktor die Impfung rascher und passgenauer zu ermöglichen", wird Stadtdirektor Bernhard Maurmeir zitiert. "Wir hoffen, alle seitens des Freistaates geplanten Termine halten zu können. Denn dies hängt von der zugesagten Verfügbarkeit des Impfstoffs ab und auch davon, ob alle Zweitimpfungen gegeben werden konnten.“ (pm)

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