Weitere Corona-Fälle im Hospital-Stift: Sieben Senioren positiv getestet

Im Hospital-Stift sind weitere Bewohner positiv auf Covid-19 getestet worden.

Neue Covid-19-Testergebnisse aus den Reihentestungen der Senioreneinrichtung Hospital-Stift liegen nun vor. Sieben Senioren wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Drei neue Corona-Fälle unter den Mitarbeitern.

Im Hospital-Stift sind weitere Bewohner positiv auf Covid-19 getestet worden. In den zurückliegenden beiden Wochen führte das Hospital-Stift laut Stadt Augsburg rund 250 Testungen an Bewohnern und Mitarbeitern durch. Bei einer zweiten Testung in einem Wohnbereich mit 27 Personen erhielten jetzt sieben Bewohner ein positives Covid-19-Testergebnis.

Zwei Senioren zeigen bereits Symptome

„Noch bei der ersten Testung war in diesem Bereich niemand mit einer Covid-19-Infektion ermittelt worden“, berichtet Einrichtungsleiter Michael Meier. Bisher zeigten sich bei zwei positiv getesteten Bewohnerinnen milde Symptome. Die anderen fünf Betroffenen seien bisher gesundheitlich stabil und stehen unter intensiver Beobachtung durch das Pflegepersonal in Zusammenarbeit mit Vertragsärzten. Mitarbeiter arbeiten mit Schutzkleidung im Isolationsbereich.

Zudem seien zwei weitere Mitarbeiter positiv getestet worden. Eine weitere Mitarbeiterin wurde vor Dienstbeginn aufgrund von Halsschmerzen mit einen Schnelltest als positiv ermittelt. Damit sind bis dato insgesamt fünf Mitarbeiter im Hospital-Stift positiv auf Covid-19 getestet worden.

Die Einrichtung habe in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt "zwischenzeitlich alle Maßnahmen ergriffen, um den Ausbruch in dem Wohnbereich einzudämmen", so die Stadt Augsbrug. Umzüge wurden intern so organisiert, dass die positiv getesteten Seniorinnen und Senioren in einem Gebäudetrakt gemeinsam isoliert untergebracht sind. Dort werden sie von einem festen Mitarbeiterteam in Schutzkleidung versorgt.

Hoher Inzidenzwert macht Heimen zu schaffen

„Der hohe lokale Inzidenzwert erhöht auch das Infektionsrisiko für Altenheime“, sagt Werkleiterin Susanne Greger. Alle Einrichtungen der Altenhilfe hätten in den vergangenen acht Monaten alles dafür getan, damit es nicht zu Infektionen mit Covid-19 kommt. Von Mitarbeitern seien die Hygieneregeln verantwortungsbewusst umgesetzt worden. „Die Reihentestungen und Wiederholungstestungen zeigen, wie wichtig es ist, in einem Pflegeheim stetig eine Verlaufskontrolle zu haben“, so die Werkleiterin.

Erste Testungen mit PoC-Antigen-Tests

Die Altenhilfe bereitet sich nun darauf vor, "die neuen PoC-Antigen-Schnelltests in allen fünf Pflegeeinrichtungen zur Kontrolle bei Bewohnern und Mitarbeitenden einzusetzen". Aktuell würden die organisatorischen Rahmenbedingungen geschaffen, die für die Durchführung der Schnelltests notwendig sind. Die Besucherregelungen in den Häusern der Altenhilfe sollen indes soweit möglich beibehalten werden. Ausnahme sind Einrichtungen, die ein aktuelles Infektionsgeschehen haben und Quarantäne-Bereiche einrichten müssen. „Der Krise müssen wir mit Schutzmaßnahmen begegnen, diese sicherstellen und gleichzeitig menschlich agieren“, betont Werkleiterin Greger. (pm)

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