Corona-Sommer: Augsburg plant Freizeitpark am Plärrer und mehr

Das Volksfest am Plärrer musste abgesagt werden. Mit einem Mini-Vergnügungspark soll die Schausteller-Branche nun entlastet werden.

Auf dem Plärrer könnte bald ein Mini-Vergnügungspark entstehen. Mit einem Maßnahmenpaket, das unter anderem auch mehr Außengastronomie und Kulturveranstaltungen vorsieht, soll Augsburg im Corona-Sommer attraktiver werden.

Unter dem Begriff „Augsburger Stadtsommer“ wollen die Stadt Augsburg, Augsburg Marketing und die Regio-Augsburg-Tourismus-GmbH jetzt "Aktionen zur Belebung des Stadtlebens" bündeln. Auch corona-bedingte Verdienstausfälle in der Gastronomie, der Kultur und der Schaustellerbranche sollen dadurch gemildert werden, so der Plan. Alles sei freilich an die geltenden Corona-Auflagen abgepasst, betont die Stadt.

Es gehe auch darum, allen Augsburgern und allen Gästen der Stadt "wieder ein Stück Normalität und Abwechslung zu bieten und zu zeigen, wie schön und lebenswert Augsburg ist. Weil größere Veranstaltungen und Fernreisen nicht möglich sind, laden wir dazu ein, den Sommer hier in Augsburg zu erleben und die Stadt neu zu entdecken“, sagt Oberbürgermeisterin Eva Weber.

Größere Freischankflächen fürs Gastgewerbe

Cafés und Restaurants soll die Möglichkeit eingeräumt werden, trotz geltender Abstandsregeln mehr Gäste zu bewirten. Um bestehende Außenflächen zu erweitern oder neue Ausschankflächen zu schaffen, sollen zum Beispiel Parkplätze in Bewirtungsflächen umgewandelt werden. Für diese temporäre Sondernutzung erhebe Augsburg keine Gebühren, heißt es in der Presseinformation der Stadt. Eine zweitwese komplette Sperrung von Straßen, in denen sich viele gastronomische Betriebe befinden, sei ebenfalls angedacht und werde hinsichtlich der verkehrsrechtlichen Belange noch geprüft.

Fahrgeschäfte in der Innenstadt, Freizeitpark auf dem Plärrer

Zudem werde bis zum 14. September dem Schausteller-Verband ab sofort ermöglicht, auf zentralen Plätze in der Innenstadt Fahr- und Spielgeschäften sowie Süßwarenständen aufzustellen. Imbissbuden seien aus Konkurrenzgründen zur ansässigen Gastronomie und Losbuden aus gesetzlichen Gründen ausgeschlossen.

Um die gebeutelte Schausteller-Branche noch weiter zu unterstützen, hat der Stadtrat darüber hinaus die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Kleine Exerzierplatz vom 31. Juli bis 13. September als „Temporärer Freizeitpark“ bespielt werden kann. Der Schwäbische Schaustellerverband hat dazu nun ein Konzept erarbeitet.

Auf der Sommerbühne im Annahof finden im Freien bis 15. August kleinere Veranstaltungen statt, ebenso im Rahmen der Augsburger Radlwoche vom 4. bis 11. Juli. Auf Familien warten unter dem Motto „Urlaub dahoim“ gemeinsame Abenteuer – von Ausflügen in den Siebentischwald bis zu kinderfreundlichen Führungen durchs Fugger- und Welsermuseum. (pm/jaf)

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