Coronavirus: Lage in AWO-Seniorenheimen stabil

Die Lage in den Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt Schwaben (AWO) ist laut ihres Vorsitzenden Heinz Münzenrieder stabil.

Bewährt hat sich der AWO zufolge insbesondere, dass mit dem Coronavirus infizierte Heimbewohner unter entsprechenden Schutzmaßnahmen und in medizinisch beziehungsweise ärztlich vertretbaren Fällen in den Heimen bleiben können. Derzeit sind fünf solcher Heimpflegefälle zu verzeichnen. Bislang ist ein Todesfall zu beklagen.

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben ist mit 25 Seniorenheimen und 40 Kindertageseinrichtungen im Regierungsbezirk einer der großen Anbieter sozialer Dienstleistungen. 2100 Senioren sowie 2400 Kinder werden betreut. „Auch aufgrund der guten Kooperation mit den Fachbehörden haben wir trotz allem eine relativ stabile und eine den Umständen geschuldete relativ ruhige Lage zu konstatieren“, beurteilt Heinz Münzenrieder, der Vorsitzende der schwäbischen AWO, die gegenwärtige Situation in den Heimen und Kitas. Bewährt habe sich insbesondere, dass mit dem Coronavirus infizierte Heimbewohner unter entsprechenden Schutzmaßnahmen und in medizinisch beziehungsweise ärztlich vertretbaren Fällen in den Heimen bleiben können. Derzeit sind fünf solcher Heimpflegefälle zu verzeichnen. Bislang ist ein Todesfall zu beklagen.

„Wir kennen die Handicaps unserer Bewohner und wir können sie professionell versorgen“, sagt Münzenrieder. Eine sofortige Klinikverlegung führe zu hohen psychischen Belastungen für die meist hochbetagten Heimbewohner. Ausreichend sei gegenwärtig auch die Versorgung der Heime mit Atemschutzmasken und Schutzbekleidung für Pflegekräfte.

Der Dank des Bezirksvorsitzenden gilt besonders den fast 1300 bei der AWO Schwaben engagierten Pflegern: „Ohne diese großartigen Menschen würde uns der Laden um die Ohren fliegen.

Relativ entspannt sei auch die Situation in den Kindertageseinrichtungen. „Das staatlich verordnete Notgruppenkonzept hat sich bewährt“, so Münzenrieder. Positiv sei zu bewerten, dass das Bayerische Sozialministerium die Handhabung nachgebessert habe. Es sei nicht nachvollziehbar gewesen, dass beispielsweise die alleinerziehende Kassiererin im Supermarkt als „nicht-systemrelevant“ ausgeschlossen war. (pm)

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