Fahrgastverband Pro Bahn fordert Weitergabe der Mehrwehrtsteuersenkung an AVV-Kunden

Der AVV gerät wegen seiner Tarifpolitik erneut in die Kritik des Fahrgastverbands Pro Bahn.

Pro Bahn kritisiert Tarifpolitik der Stadtwerke und des AVV während der Corona-Krise

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat nun die Tarifpolitik der Augsburger Stadtwerke und des AVV kritisiert. Besonders stört den Verband, dass nach den jüngsten Tariferhöhungen die Senkung der Mehrwertsteuer nicht an die Fahrgäste weitergegeben wurde. "Insbesondere Abo-Kunden dürfte das nicht erfreuen", sagt Errol Yazgac, Sprecher von Pro Bahn.

Auch die Aktion, in Parkhäusern verbilligte Tagestickets anzubieten und für die Weiterfahrt die kostenlose City-Zone einzuführen, sei für den ÖPNV nicht zielführend. "Dazu kommt, dass nun im Ferienfahrplan bei der Tram statt dem 7,5 Minuten-Takt in den Ferien ein 10 Minutentakt gefahren wird und das zu Anschlussverlusten beziehungsweise längeren Wartezeiten führt", kritisiert der Fahrgastverband außerdem. Das Angebot stehe im Gegensatz zur Preisgestaltung.

"Wir fordern eine Möglichkeit für treue Fahrgäste, die ihre Abos während des Lock-Downs kaum benutzen konnten, einen Ausgleich zu schaffen", so Michael Leimböck, Beauftragter von Pro Bahn für Augsburg. (pm)

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