"Der ÖPNV darf nicht zum Verlierer der Corona-Krise werden"

Tragfähige, hygienetaugliche Konzepte für eine angstfreie Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, fordert der VCD.

In der Corona-Krise steigen viele wieder aufs eigene Auto um. Der VCD Augsburg fordert, mit dichterer Taktung gegenzusteuern.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Augsburg schließt sich der Forderung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes an, auch in Augsburg die Taktung im ÖPNV zu erhöhen. Die Pandemie habe das derzeitige Mobilitätsverhalten grundlegend verändert. "Die Menschen scheinen sich im privat genutzten Auto derzeit bezüglich Infektionsgefahr sicherer zu fühlen wie in den öffentlichen Verkehrsmitteln", stellt der VCD fest.

Wenn aber "unabhängig von der Corona-Pandemie die Klimaziele mit einer einhergehenden Verkehrswende gelingen soll, dann dürfen nicht weniger, sondern müssen mehr Menschen Bus und Bahn nutzen", so der Verband.

Daher müsse die Taktung jetzt erhöht werden, so dass notwendige Abstandsregelungen ohne Platzkapazitätsverluste eingehalten werden können. "Dadurch gewonnene erhöhte Hygienestandards sorgen dafür, dass das Vertrauen der Menschen in den ÖPNV wieder zurück kehren kann." (pm)

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