Preiserhöhung: Augsburger Seniorenbeirat übt Kritik am AVV

Die Preiserhöhung passe weder in die aktuelle Lage noch trage sie zum Ziel der Förderung der Attraktivität des ÖPNV im Großraum Augsburg bei, betont der Seniorenbeirat.

Zum 1. Juli werden die Preise im Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund (AVV) um fast 5 Prozent teurer. Auch der Augsburger Seniorenbeirat übt daran nun Kritik.

Senioren seien in besonderer Weise auf Bus und Bahn angewiesen, betont der Beirat, und "protestiert gegen diese Preiserhöhung und ruft die politisch zuständigen Gremien auf, diese Preiserhöhung nochmals auf den Prüfstand zu stellen". Die Verteuerung passe weder in die aktuelle Lage noch trage sie zum Ziel der Förderung der Attraktivität des ÖPNV im Großraum Augsburg bei.

"Während in diesen schwierigen Corona-Zeiten die Taktzeiten für Busse und Bahnen ausgedünnt wurden, mussten die AVV-Kunden für ihre Abos weiterhin den vollen Preis bezahlen. Dabei konnten insbesondere die Seniorinnen und Senioren aufgrund der verfügten Einschränkungen den AVV kaum nutzen", heißt es in der Stellungnahme.

Hinzu komme, dass wegen der massiven Beschwerden aus der Bevölkerung an der AVV-Reform 2018, ein unabhängiges Gutachten in Auftrag gegeben wurde, dessen Ergebnisse bisher noch nicht vorliegen. "Dazu passt es nicht, jetzt schon einmal im Vorgriff die Preise zu erhöhen." (pm)

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