Sechs Wohnungen für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in der Friedberger Straße

Die Regierung von Schwaben mietet an der Friedberger Straße Wohnungen für Flüchtlinge.

An der Friedberger Straße gibt es künftig eine Außenstelle der Flüchtlingsunterkunft in der Schülestraße. Die Regierung von Schwaben will in einem "größeren Wohnobjekt" sechs barrierefreie Wohnungen anmieten, in denen besonders schutzbedürftige Flüchtlinge leben sollen.

Betreut werden soll die Außenstelle von der Schülestraße aus, deren Gemeinschaftsunterkunft in der Nähe der Wohnungen liegt. Bewohnt werden sollen die Wohnungen etwa von älteren Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen beziehungsweise körperlichen Einschränkungen. Gerade in der Corona-Krise sei es schwierig, diese Personen in den Gemeinschaftsunterkünften angemessen unterzubringen, so die Regierung von Schwaben.

Die Wohnungen mit persönlichen Duschen und Kochgelegenheiten sollen Bewohnern, die einer Risikogruppe angehören, zusätzlichen Schutz bieten oder in anderen Fällen auch das Ansteckungsrisiko in den Unterkünften minimieren. Menschen können aus Unterkünften in ganz Schwaben in die Wohnungen verlegt werden, die insgesamt Platz für 21 Menschen bieten.

Die Inbetriebnahme und schrittweise Belegung der Einrichtung soll "zeitnah" erfolgen. Wann die ersten Personen eintreffen, stehe laut der Regierung von Schwaben aber noch nicht genau fest. Um die Außenstelle kümmern sich künftig eine Heimleiterin und ein Hausmeister der Regierung von Schwaben. (pm)

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