Sport, Freizeit und Tourismus: Bayern beschließt Lockerung der Corona-Beschränkungen

Beim Einkaufen herrscht noch immer Maskenpflicht, aber die Bayerische Regierung will weiterhin an der Strategie der schrittweisen Lockerungen festhalten.

Die Bayerische Staatsregierung informiert über die aktuellen Beschlüsse des Ministerrats zur "Corona-Strategie" im Freistaat. Veranstaltungen und Versammlungen, Freizeiteinrichtungen, Sportwettkämpfe, Zoologische und Botanische Gärten und Flusskreuzfahrten sind unter anderem abgedeckt. Die Strategie vorsichtiger, schrittweiser Öffnung hätte sich bewährt, so die Mitteilung der Bayerischen Staatsregierung. Der Ministerrat habe deshalb folgende Erleichterungen der Beschränkungen ab dem 8. Juli beschlossen:

• Die bislang geltende Personenbeschränkung für Veranstaltungen für ein nicht beliebiges Publikum, darunter insbesondere für private Feierlichkeiten (zum Beispiel Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) und nichtöffentliche Versammlungen (wie Tagungen) sowie für Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes werde in Bayern auf 200 Personen im Freien beziehungsweise 100 Personen in geschlossenen Räumen angehoben. Diese Beschränkung der Teilnehmerzahl gelte auch, wenn die Veranstaltung in gastronomischen Betrieben stattfinden.

• Der Betrieb von Freizeiteinrichtungen im Innenbereich, so zum Beispiel Escape Rooms, Indoor-Spielplätze, Spielscheunen oder Innen-Attraktionen in Freizeitparks sei unter gleichen Voraussetzungen wie im Außenbereich zulässig, wenn der Betreiber ein Schutz- und Hygienekonzept vorhält (etwa zur Besucherlenkung, Wahrung des Mindestabstandes, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung). Dabei müssten sich die Freizeiteinrichtungen mit Innenbereich an dem bereits erarbeiteten Hygienerahmenkonzept „Touristische Dienstleister“ orientieren.

• Der Betrieb von Flusskreuzfahrtschiffen werde einheitlich in Bayern wieder zugelassen. Flusskreuzfahrtschiffe sollen analog zu ortsfesten Hotels behandelt werden, da die Passagiere auf den Schiffen wie in einem schwimmenden Hotel über einen längeren Zeitraum hin übernachten, dort essen und auch die Freizeit zwischen den Landgängen dort verbringen würden. Die Reedereien müssten sich demnach an die Hygienekonzepte für Gaststätten und für Beherbergung halten.

• Die Innenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten können unter gleichen Voraussetzungen wie deren Außenbereiche geöffnet werden.

• Bei den touristischen Erlebnisverkehren, wie zum Beispiel Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr oder touristische Bahnfahrten, könne analog zu den Regelungen für den ÖPNV und Reisebusreisen am Platz auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern verzichtet werden. Im Übrigen würden die Regelungen des Hygienekonzepts „Touristische Dienstleister“ gelten. Die aktuellen Regelungen für touristische Freizeiterlebnisse, wie zum Beispiel Raftingtouren und Floßfahrten mit über zehn Personen, blieben unverändert und seien durch das Hygienekonzept „Touristische Dienstleister“ generell an die 1,5-Meter-Mindestabstandsregelung gebunden.

• Wettkämpfe in kontaktfrei betriebenen Sportarten könnten unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen auch in geschlossenen Räumen durchgeführt werden. Auch das Training mit Körperkontakt sei wieder zugelassen, sofern in festen Trainingsgruppen trainiert werde, wobei die jeweilige Trainingsgruppe in Kampfsportarten maximal fünf Personen umfassen dürfe.

Die Einreise-Quarantäneverordnung werde über den 13. Juli hinaus um weitere zwei Wochen verlängert. (pm)

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