Region: Augsburg Stadt

Augsburg wird Standort für nationale Gesundheitsreserve

Unter anderem Schutzmasken sollen künftig auch in Augsburg eingelagert werden.

Als einer von 19 Standorten soll Augsburg künftig einen Teil der vom Corona-Kabinett am Montag beschlossenen nationalen Gesundheitsreserve einlagern. Vorerst wird der Bund an den verschiedenen dezentralen Standorten wohl vor allem bereits vorhandene Schutzausrüstung, Masken, Beatmungsgeräte und Medikamente einlagern. Bis Ende des kommenden Jahres soll die Reserve dann vor allem mit Material aus inländischer Produktion gefüllt werden.

Rund eine Milliarde Euro stellt der Bund laut Gesundheitsminister Jens Spahn für die Gesundheitsreserve zur Verfügung. Voraussichtlich im Jahr 2023 soll die Reserve laut dem Gesundheitsministerium ihre "Zielstruktur" erreicht haben und dafür sorgen, dass auf künftige Krisen besser reagiert werden kann. "Das deutsche Gesundheitswesen soll in einer Krise wie dieser widerstandsfähig bleiben können", sagte Spahn nach der Kabinettssitzung am Montag. Durch die Reserve unterstützte der Bund künftig "im Notfall besonders diejenigen, die in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen arbeiten".

Der Augsburger Bundestagsabgeordnete Volker Ulrich (CSU) begrüßte am Dienstag die Entscheidung, auch in Augsburg einen Teil der Ausrüstung einzulagern. "Bund und Länder wollen künftig für jedes Szenario besser vorsorgen. Durch Materiallager sollen Lieferengpässe verhindert und die Versorgung von Patienten sichergestellt werden", so Ulrich. Augsburg biete hierfür als Standort "beste logistische Voraussetzungen". (pm/lat)

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