Region: Augsburg Stadt

Bezirk Schwaben will bis 2030 klimaneutral sein

Im "Twike" unterwegs: Seit rund einem Jahr ist Thomas Sailer, Umwelt-, und Energiereferent des Bezirks, im Einsatz.

Erste Maßnahmen der neuen Abteilung Bau-, Umwelt und Energie im Jahr 2020 getroffen

Der Bezirk Schwaben will seine Einrichtungen bis zum Jahr 2030 klimaneutral betreiben. Unter anderem um dieses Ziel umzusetzen, hat der Bezirk zu Beginn des Jahres eine neue Abteilung für Bau-, Umwelt und Energie eingerichtet. Unter der Leitung von Christian Mischo sollen dort zukunftsträchtige Projekte umgesetzt werden. Auch Thomas Sailer, der erste Umwelt- und Energiereferent des Bezirks, ist seit rund einem Jahr aktiv.

Im jüngsten Bezirkstag sowie im Umweltausschuss habe man beschlossen, den Bezirk bis 2030 klimaneutral zu gestalten, so Bezirkstagspräsident Martin Sailer. "Um dieses Ziel zu erreichen, nimmt Schwaben als erster und einziger Bezirk am European Energy Award teil. Dabei wird ein Klimaschutzkonzept erarbeitet, um die CO2-Emissionen des Bezirks zu senken."

Einen Start hat der Bezirk im Jahr 2020 gemacht: "Mit der Errichtung einer weiteren Photovoltaik-Anlage auf dem Verwaltungsgebäude des Fischereihofes Salgen ist uns bereits ein bedeutender Schritt in Richtung CO2-Neutraltiät gelungen", sagt Umweltreferent Thomas Sailer. Ein weiterer Fortschritt seien die Planungen für eine Wärmeversorgung des Museums Oberschönenfeld auf Basis von Biomasse. Falls die Corona-Beschränkungen es zulassen, plant Sailer sogenannte "Klimawochen" für das kommende Jahr. Bei dem Event sollen Schwabens Bürger etwa dazu eingeladen werden, sich an Workshops zum Thema umweltfreundlich Kochen zu beteiligen, an Wanderungen im Bezirkswald oder zu Wasserbüffeln im Niedermoor teilzunehmen sowie im Rahmen von „Klimaradtouren“ mehr über grüne Projekte zu erfahren. (pm)

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