„Fridays for Future“ im Umweltausschuss ignoriert

Stadtrat Peter Schwab verlässt offenbar Raum, als im Ausschuss Klimaaktivisten das Wort bekommen.

Auf Initiative der Grünen konnte kürzlich eine Vertretung der Jugendbewegung Fridays for Future Augsburg (FFF) im Umweltausschuss sprechen. Schon zu Beginn der Sitzung habe Peter Schwab, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CSU, laut FFF angekündigt, bei diesem Tagesordungspunkt den Saal zu verlassen. Und so sei es auch gekommen: Schwab verließ den Raum, als der 17-jährige Schüler Leon Ueberall das Wort erteilt wurde.

„Die Bundesregierung legte immer noch keinen Plan vor, wie sie das Pariser Klimaabkommen einzuhalten gedenke, und schreitet so mit ihrer Radikalisierung Jugendlicher fort. In dieser Situation den Raum zu verlassen, wenn Schülern das Wort erteilt wird, ist ein völlig falsches Zeichen“, so die Bewegung in einer Pressemeldung. Schwab habe sein Verhalten den Jugendlichen damit begründet, dass im Camp eine antifaschistische Flagge aufgehängt wurde. „Fridays for Future Augsburg hätte sich einen Dialog gewünscht und empfindet Schwabs Reaktion trotzig und undemokratisch“, heißt es in der Mitteilung. Seit Mittwochabend ist der Platz neben dem Rathaus von Klimagerechtigkeitsaktivisten besetzt. Sie fordern, dass der Wissenschaft Gehör geschenkt und das Pariser Klimaabkommen eingehalten wird. (pm)

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