Kriminalpolizei durchsucht Haus des Augsburger AfD-Chefs nach Facebook-Kommentar über Lisa McQueen

Ein Facebook-Kommentar des Augsburger AfD-Chefs Steffen Müller über die Partei-Stadträtin Lisa McQueen sorgte im Augsburger Stadtrat für Entsetzen.

In einem Facebook-Kommentar hat die Augsburger AfD erklärt, dass die einzige Qualifikation der Stadträtin Lisa McQueen (Die Partei) ihre Hautfarbe und ihr Geschlecht sei. Entsetzt über derartige Äußerungen reagierten die Kollegen im Augsburger Stadtrat am Donnerstag und boten McQueen Unterstützung an.

Der AfD Kreisverband Augsburg-Stadt hat den Beitrag inzwischen wieder gelöscht, doch Die Partei hat ein Foto davon auf ihrer Facebookseite veröffentlicht. Einzige Qualifikation von McQueen sei demnach "maximalpigmentiert und weiblich (biologisch!) zu sein". Mit diesen "zurückgebliebenen, rassistischen und sexistischen" Äußerungen zeige die AfD ihr wahres Gesicht, betont Die Partei. Eine "maximalpigmentierte" Frau in Entscheidungsposition passe demnach nicht in das AfD-Weltbild der Frau am Herd.

Lisa McQueen erstattete Anzeige. Der Augsburger AfD-Chef Steffen Müller teilte am Freitag mit, dass er Besuch von der Kriminalpolizei bekommen habe, die seine Computer sowie sein Smartphone beschlagnahmten und in Richtung Volksverhetzung ermitteln. (pb)

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