Regelbetrieb in allen Schulen: Lehrergewerkschaft kritisiert Bayerische Staatsregierung

Bald wieder volle Klassenräume? Die GEW übt Kritik an der Politik (Symbolbild).

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) übt Kritik an Kultusministerium und an der Bayerischen Staatsregierung, nachdem letztere für kommendes Schuljahr die Rückkehr zum Regelbetrieb angekündigt hat. "Auch in den letzten Tagen wurde uns von Seiten der Staatregierung immer wieder vermittelt, wie vorsichtig wir weiterhin sein müssten während der Corona-Pandemie, wie wichtig Hygiene- und vor allem auch Abstandsregeln seien", schreibt die Gewerkschaft. "Umso irritierender findet die GEW die neuesten Meldungen aus dem Kultusministerium, dass von September an in den bayerischen Schulen wieder normaler Betrieb sein soll, ohne Mindestabstand, aber mit Hygienerichtlinien."

Die GEW lehne dies "als vollkommen realitätsfern" ab. Die Infektionslage werde "auch im Herbst noch äußerst fragil sein. Daher halten wir es für fahrlässig, schon heute von der Aufhebung des Abstandsgebots zu sprechen".

GEW-Bundesvorsitzende Marlis Tepe: "Solange die Gesellschaft entscheidet, dass in anderen Bereichen des Lebens Sicherheitsabstände einzuhalten sind, kann es keinen Regelbetrieb der Schulen geben." (pm)

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