Umzug des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr nach Augsburg geht voran

Regierungspräsident Erwin Lohner (von links), die künftige Oberbürgermeisterin Eva Weber, Baustaatssekretär Klaus Holetschek, Eigentümerin Trixi Lorenz und Ulrich Blickle, Leiter des Staatlichen Bauamts Augsburg geben den Startschuss für die Teilverlagerung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr nach Augsburg.

Bayerns Bau- und Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek hat nun den Startschuss für die Teilverlagerung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr nach Augsburg gegeben. Rund drei Monate nachdem Ministerpräsident Markus Söder weitere Behördenverlagerungen in Bayern angekündigt hatte, hat Holetschek gemeinsam mit dem schwäbischen Regierungspräsidenten Erwin Lohner und der künftigen Oberbürgermeisterin Eva Weber die neue Liegenschaft in der Langenmantelstraße 1 besucht und die unterzeichneten Mietverträge übergeben. Bereits im Sommer sollen dort die ersten Mitarbeiter des Ministeriums ihre Arbeit aufnehmen.

Holetschek zeigte sich erfreut, dass es mit der Suche nach einem geeigneten Gebäude so schnell ging. „Nach einigen notwendigen Umbaumaßnahmen werden die ersten Mitarbeiter die neuen Räume wohl schon im Sommer beziehen können“, so Holetschek. Ab Herbst 2020 sollen dann etwa 60 Mitarbeiter in der Langenmantelstraße Platz finden. Dabei setzt Holetschek auf Freiwilligkeit: „Es werden nur Mitarbeiter nach Augsburg versetzt, die das auch möchten und sich freiwillig melden.“

Die Langenmantelstraße 1 liegt im sogenannten „Stadtjägerviertel“ in der nördlichen Innenstadt von Augsburg. Im ehemaligen Telegraphenamt ist seit Dezember vergangenen Jahres bereits ein Teil des Staatlichen Bauamts untergebracht, in Kürze werden außerdem Teile der Regierung von Schwaben einziehen. „Wir freuen uns darüber, dass demnächst die ersten Kollegen in das Bürogebäude einziehen können", sagt Regierungspräsident Erwin Lohner. Das Objekt sei für Verwaltungszwecke optimal. "Der direkte Draht zum Bauministerium in Augsburg ist für die gesamte Bauverwaltung in Schwaben sicher ein Gewinn", ergänzt Lohner. Man habe ein gutes Konzept für die gemeinsame Nutzung der Liegenschaft entwickelt.

Vom Nutzen ist auch Weber überzeugt: „Die schnelle Umsetzung der Teilverlagerung des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr ist ein gutes Zeichen und klares Bekenntnis für Augsburg als Metropole. Da die Themenfelder Mobilität und Wohnen im Ballungsraum von großer Bedeutung sind, wird die Stadt zukünftig sicherlich von den Synergieeffekten profitieren können.“

Für das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr stellt die Anmietung der Räumlichkeiten eine Übergangslösung für die kommenden drei Jahre dar. Für die Zeit ab dem Jahr 2023 wird eine dauerhafte Lösung in Augsburg gesucht. Dann sollen rund 200 der derzeit etwa 580 Beschäftigten des Bau- und Verkehrsministeriums in der Fuggerstadt arbeiten. „Wir wollen für die Beschäftigten optimale Arbeitsbedingungen schaffen, damit der zweite Standort ein Gewinn für die Region und für unsere Mitarbeiter wird“, so Holetschek.

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