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Schlecht für die Panther: Patrick McNeill kehrt vorerst nicht nach Augsburg zurück

Patrick McNeill kehrt erstmal nicht nach Augsburg und zu den Panthern zurück.

Die Augsburger Panther müssen bis auf Weiteres auf Patrick McNeill verzichten. Der Verteidiger hat sich entschlossen, zusammen mit seiner Familie zunächst in seiner Heimat zu bleiben und momentan nicht nach Deutschland zurückzukehren.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Meine Frau hat eine berufliche Karrierechance erhalten, die sie nicht ablehnen konnte und auch unsere Kinder haben sich in Kanada wieder gut eingelebt. Speziell in Zeiten der Pandemie wollen wir vorerst als Familie zusammen in Kanada bleiben und uns nicht räumlich trennen. Ich bin den Verantwortlichen sehr dankbar, dass sie mir diese Chance einräumen. Natürlich halte ich mich weiter fit, denn meine Rückkehr nach Augsburg ist keinesfalls auszuschließen“, erklärt Patrick McNeill seine Beweggründe.

Lothar Sigl: "Pat McNeill kann jederzeit zurückkommen"

Gesellschafter Lothar Sigl erklärt dazu: „Pat McNeill möchte in seinem Leben momentan andere Prioritäten setzen. Dafür haben wir in Anbetracht der aktuellen Situation vollstes Verständnis. Trotzdem legen wir großen Wert darauf, dass er weiter ein Spieler der Augsburger Panther ist und jederzeit zurückkommen kann. Wie alle anderen Spieler hat auch er neben seinem Arbeitsvertrag, den wir temporär aussetzen, dem Gehaltsverzicht zugestimmt. Sollte er zurückkehren wollen, stehen einem Verteidiger mit seinen Qualitäten unsere Türen offen.“

Stelle soll kurzfristig neu besetzt werden

Die Verantwortlichen haben sich entschieden, die nun freigewordene Stelle in der Abwehr kurzfristig neu zu besetzen. „Nachdem uns auch Niklas Länger im Dezember aufgrund seiner Nominierung für die U20-Weltmeisterschaft fehlen wird, wollen wir in der Defensive personell nachlegen, um zu Saisonbeginn quantitativ wie qualitativ wettbewerbsfähig zu sein“, sagt Panthercoach Tray Tuomie.

„Wir planen, die Saison mit acht Verteidigern und den 13 bereits unter Vertrag stehenden Stürmern zu starten und von einer Verpflichtung der eigentlich eingeplanten und budgetierten drei noch fehlenden Angreifer abzusehen. Gerade unsere jungen Spieler bekommen so zu Beginn die Möglichkeit, in neue Rollen zu schlüpfen und mehr Verantwortung zu übernehmen. Ob und wann wir im Laufe der Saison personell nochmals nachlegen müssen, werden wir sportlich wie wirtschaftlich abwägen. Es muss sich zeigen, ob wir gesund durch die Saison kommen oder ob im Sinne der Belastungssteuerung reagiert werden muss“, so Tuomie weiter.

Keine Vertragsverlängerung mit Matt Fraser

Somit ist auch klar, dass der Vertrag mit Matt Fraser zunächst nicht verlängert wird und sich der Angreifer weiter in der Warteschleife befindet. Der Kanadier stürmte zwei Spielzeiten für Augsburg. In 118 DEL-Spielen erzielte Fraser 30 Tore und steuerte zudem 34 Vorlagen bei. In der Champions Hockey League war er mit acht Treffern und einem Assist zudem Topscorer der Panther. (pm)

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