Region: Augsburger Land

Stichwahl in Aystetten

von Freier Mitarbeiter Jutta Kaiser aus Neusäß
Wer zieht künftig in das Rathaus Aystetten als Chef ein? Am 29. März müssen sich der amtierende Aystetter Bürgermeister und sein Herausforderer Roland Woppmann der Stichwahl stellen.

Am Sonntag, 29. März, wird entschieden, ob Peter Wendel (FW) oder Roland Woppmann (CSU) Bürgermeister in Aystetten wird.

Während sich der amtierende Bürgermeister Peter Wendel (FW), der bei der Bürgermeisterwahl 48,7 Prozent erzielte und sein Herausforderer Roland Woppmann (CSU) mit 42,1 Prozent der Stimmen, sich am 29. März noch der Stichwahl stellen müssen, steht der Gemeinderat für Aystetten. Und hier gab es einen Wandel.

Die Freien Wähler erzielten bei der Wahl des Gemeinderats 41,3 Prozent. Stellten die Freien Wähler bisher im Gremium acht Gemeinderäte sowie den Bürgermeister, so sind sie künftig nur noch mit sechs Räten vertreten. Damit sind sie nach wie vor die stärkste Fraktion im Gemeinderat. Sollte Wendel weiter Bürgermeister bleiben, so steigt die Anzahl der Freien Wähler auf sieben. Das Ergebnis der Wahl sieht Wendel als Anerkennung für die Arbeit der vergangenen Jahre. Dabei betonte er, dass alle großen Vorhaben immer einheitlich im Gemeinderat beschlossen worden waren. In einer Gemeinde wie Aystetten gelte es, keine Luftschlösser zu bauen, sondern gemeinsam gute Lösungen zu finden.

Die CSU konnte mit 39,4 Prozent der Wählerstimmen ihre Sitze von vier auf fünf erhöhen. Ulrike Steinbock wurde vom 14. auf den fünften Platz gewählt und ist somit im Gemeinderat wieder vertreten.

Mit 19,3 Prozent sind die Grünen mit drei Sitzen in den Aystetter Gemeinderat eingezogen. Darunter ist die Ortsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Ursula Reichenmiller-Thoma, die sich auch als Bürgermeisterkandidatin zur Wahl gestellt hatte und 9,2 Prozent der Stimmen erhielt. Damit haben die Grünen jeweils von den Freien Wählern sowie der SPD einen Sitz erhalten.

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