Trotz Fahrverbot unterwegs: 25-Jähriger will Bus Platz machen und verursacht Unfall

Ein 25-jähriger Mann ist am Sonntagnachmittag trotz Fahrverbot mit dem Auto unterwegs gewesen und hat einen Unfall verursacht.

Der junge Autofahrer wollte nach Angaben der Polizei gegen 16.25 Uhr nur rücksichtsvoll sein und einem Linienbus ein problemloses Abbiegen ermöglichen. Er und ein weiterer Autofahrer standen bei Rotlicht hintereinander in der Zollernstraße. Als ein Bus nach links in die Zollernstraße einbiegen wollte, setzte der 25-Jährige zurück um Platz zu machen. Dabei übersah er jedoch seinen Hintermann und stieß mit diesem zusammen. Hierbei entstand Sachschaden im unteren vierstelligen Eurobereich.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass gegen den Unfallverursacher seit Mitte Dezember ein rechtskräftiges Fahrverbot besteht und er deshalb seinen Führerschein für einen Monat lang schon längst hätte abgeben müssen. Den Führerschein konnten die Beamten auch jetzt nicht beschlagnahmen, da der 25-Jährige bei der Kontrolle angab, selbigen verloren zu haben.

Zudem lag eine Fahndungsnotierung gegen ihn vor, da er die Bezahlung einer Geldbuße offenbar auch vergessen hatte. Dies konnte er nun vor Ort nachholen, was er auch unverzüglich machte, um den deswegen bestehenden Haftbefehl abzuwenden. Zu dem Unfallschaden kommt nun auch noch eine Anzeige wegen Fahren trotz Fahrverbots hinzu. (pm)

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