Deshalb ist die Hochstraße in Bobingen gesperrt: Die gute Stube wird noch schöner

von LeserReporter Peter Stöbich aus Mering
Iim Bobinger Zentrum gibt es für Autofahrer derzeit kein Durchkommen. Foto: Stöbich

Die gute Stube der Stadt soll noch schöner werden. Deshalb hat in Bobingen jetzt der dritte Bauabschnitt zur Neugestaltung der Hochstraße begonnen; die Arbeiten umfassen den Bereich zwischen Kirchplatz und Eisdiele. Die öffentlichen Flächen allein werden einschließlich Baunebenkosten und Beleuchtung 927.000 Euro kosten.

Laut Stadtbaumeister Rainer Thierbach wird sogenannter Farbasphalt verwendet, der weniger kostet und unempfindlicher ist als das Pflaster in gebundener Bauweise. Außerdem hat die Stadt mit einem Pflasterbelag schlechte Erfahrungen gemacht: Wegen mangelhafter Ausführung beim ersten Bauabschnitt gab es einen Gerichtsstreit mit der Baufirma.

Die zuständigen Gremien haben sich darauf geeinigt, dass der Verkehr durch eine Verschwenkung der 6,50 Meter breiten Fahrbahn gebremst werden soll. Dadurch wird neben der Kirche ein kleiner Platz mit Staudenbeet und Sitzgelegenheiten entstehen.

Dekoratives Beleuchtungskonzept

Für den dritten Bauabschnitt ist ein modifiziertes Beleuchtungskonzept vorgesehen, bei dem es keine Überspannungsleuchten mehr wie bisher geben wird.
Geplant sind wie bei den ersten Abschnitten Leuchtstelen, allerdings in größerer Ausführung. Diese dekorative Beleuchtung kann an bestimmten Stellen mit einem Leuchtmast kombiniert werden. Nach der Prüfung und Genehmigung durch den Obersten Bayerischen Rechnungshof soll die Hochstraße von der Staats- zur Ortsstraße umgewidmet werden; damit wird dann die Stadt Bobingen für Unterhalt und Winterdienst zuständig sein.

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