Trinkwasser-Alarm in Bobingen: Bürger müssen weiter abkochen

Die Stadt Bobingen erklärt auf ihrer Internetseite, dass man nächste Woche mehr wisse. Bis dahin müssen die Bürger in Bobingen Siedlung, Straßberg und im Stadtgebiet Bobingen ihr Wasser vor Verwendung zehn Minuten lang abkochen. Foto: Archiv

Seit Montag müssen die Bobinger ihr Leitungswasser vor der Verwendung abkochen. Betroffen sind Bürger im Stadtgebiet Bobingen, Bobingen Siedlung und Straßberg.
Wie die Stadt Bobingen auf ihrer Internetseite mitteilt, wird derzeit im Trinkwasser ihres Versorgungsgebietes ein in der Trinkwasserverordnung festgelegter Grenzwert überschritten. Festgestellt wurde ein coliformes Bakterium in 100 Milliliter Wasser. Ursache hierfür seien wahrscheinlich die derzeit stattfindenden Revisionsarbeiten an einer der beiden Kammern im Hochbehälter Straßberg. Während dieser Arbeiten werden täglich Wasserproben an mehreren Stellen im Versorgungsgebiet entnommen. „Aus diesem Grund können wir zurzeit keine Trinkwasserqualität garantieren.“ Das heißt: Die Bürger müssen das Wasser vorsorglich zehn Minuten lang abkochen, sofern sie es zum Trinken, Kochen oder zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwenden. Das Abkochgebot gelte bis auf weiteres. Doch: „Anfang nächster Woche wissen wir mehr“, verspricht die Stadt Bobingen -  wenn die Revisionsarbeiten abgeschlossen und die durchgeführten Proben einwandfrei seien. Eine Chlorung sei derzeit nicht erforderlich.
Nicht betroffen vom Abkochgebot sind die Stadtteile Waldberg, Kreuzanger, Reinhartshausen und Burgwalden, da diese über den Staudenwasserzweckverband versorgt werden. (pm)

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