Unterführung seit genau einem Jahr wieder befahrbar

von LeserReporter FBU Bobingen e. V. aus Bobingen

Am 18.12.2018 war es endlich soweit: Nach zehnmonatiger Bauzeit wurde die Unterführung an der Bischof-Ulrich-Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Pendler, Schulkinder und Berufstätige im Industriegebiet mussten nun keine langen Umwege mehr in Kauf nehmen.

Aus Kostengründen war die Aufweitung der Unterführung im Bobinger Stadtrat höchst umstritten. Die FBU setzte sich als einzeige politische Gruppierung intensiv für einen separaten Geh- und Radweg ein. "Es wäre unverantwortlich, an der Sicherheit der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Schülerinnen und Schüler, zu sparen.“, begründete Florian Vogl, Stadtrat der FBU, den aktiven Einsatz für eine Aufweitung.

Nach einer Abstimmungsniederlage von 18:2 Stimmen gegen den FBU-Vorschlag startete der Verein eine vielbeachtete Plakataktion. „Wir dürfen diese einmalige Gelegenheit, die sich nur alle 150 Jahre bietet, auf keinen Fall ungenutzt verstreichen lassen“, äußerte sich der FBU-Vorsitzende, Michael Ammer, damals. Schließlich gelang es, die Mehrheit des Stadtrates vom Sinn des Vorhabens zu überzeugen.

Dass die Verkehrssicherheit durch den separaten Geh- und Radweg tatsächlich gestiegen ist, bestätigte auf Nachfrage die Polizeiinspektion Bobingen: Seit der Wiedereröffnung habe es keinen einzigen Unfall mit Personenschaden im Bereich der Unterführung gegeben.

Details und Hintergründe unter www.fbu-bobingen.de  

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