Diez soll in Funktionalität und Optik verbessert werden

von LeserReporter Jutta Kaiser aus Neusäß
Kräftig angepackt wird derzeit im Diedorfer Begegnungszentrum Diez (von links): Martin Paul Kalibbala, Veronika Thum-Köglowitz, Dieter Benirschke und Joachim Lehmann.

Ehrenamtliche Helfer bauen derzeit den Innenbereich der Diedorfer Begegnungsstätte um. Ab September sollen wieder Veranstaltungen stattfinden.

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres war im Vorstand des Diedorfer Zentrums für Begegnung, im Ort kurz „Diez“ genannt, ausführlich über verschiedene Konzepte diskutiert worden, wie die Einrichtung baulich besser aufgestellt werden könnte. Größer und schöner soll alles werden, so das Vorhaben, das durch die Corona-Pause, geradezu unterstützt wurde. Im laufenden Betrieb der Diedorfer Begegnungsstätte hätte der Umbau wohl kaum so stattfinden können, weiß die Leiterin des Diez, Veronika Thum-Köglowitz. Zu normalen Zeiten stehen im Diez neben Veranstaltungen ein Café, ein Kleiderstadl und eine Fahrradwerkstätte für die Bürger zur Verfügung.

Nach langem Planen und der Sicherstellung der Finanzierung durch verschiedene Zuwendungsgeber wie unter anderem Landkreis und Bezirk, kam die Zusage der Marktgemeinde Diedorf, sodass das Team der Ehrenamtlichen am 1. Juni nun mit den Renovierungsarbeiten beginnen konnte. Weitere Spender sind natürlich immer erwünscht, denn das Vorhaben des ganzen Teams ist durchaus sportlich.

Neben einer Vergrößerung und Umgestaltung der Eingangshalle soll auch der Vortragsraum, der bei größeren Veranstaltungen an seine Grenzen stößt, erweitert und gleichzeitig barrierefrei gestaltet werden. Die Küche soll eine stärkere Dunstabzugshabe erhalten. Das Diez erhält im Zuge der Renovierung einen neuen Anstrich sowie neue Türen, Böden und Beleuchtung. Auch der gesamte Außenbereich soll mit neuen Pflastersteinen belegt und insgesamt aufgehübscht werden. Dabei soll auf alle Fälle zunächst der Innenbereich in seiner Funktionalität und Optik verbessert und fertiggestellt werden, so Thum-Köglowitz. „Der Außenbereich ist unser Puffer“, erklärt sie.

Alle Arbeiten werden von Ehrenamtlichen ausgeführt, deren Altersspektrum vom Teenager- bis ins Rentenalter reicht. „Ohne die unfreiwillige Corona-Pause hätten wir nicht so viel geschafft“, zeigt sich auch Lehmann einerseits zufrieden, dass diese Zeit wenigstens konzeptionell wie baulich gut genutzt werden konnte, andererseits sind natürlich auch im „Diez“ eine Menge hochinteressanter Kulturangebote und Vorträge ausgefallen.

Ab September, so ist der Plan, sollen in der gemeindlichen Einrichtung aber wieder Veranstaltungen stattfinden und die Besucher sich in einem völlig neuen Umfeld wohlfühlen. „Im Herbst soll es dann wieder so richtig mit einem großen Fest für Ehrenamtliche, Sponsoren und Gästen losgehen“, hoffen die beiden Ansprechpartner des Diez Thum-Köglowitz und Dieter Benirschke. „Wir freuen uns, wenn es wieder weiter gehen darf.“

Der Fokus der gemeindlichen Einrichtung, in der sich auch das Büro der Asylberatung befindet, liegt auf sozialen, kulturellen und interkulturellen Kontakten zwischen den Bürgern. Es war somit selbstverständlich während des Lockdowns für die Diedorfer, Unterstützungen wie Einkaufshilfen anzubieten, auch Mundschutz wurde hergestellt. Direkt Präsenz zeigen kann das Diez wieder seit ein paar Wochen. Geöffnet haben wieder die Fahrradwerkstatt, 15 bis 18 Uhr, und der Kleiderstadl, freitags von 15 bis 19 Uhr, sowie die Asyl-Sozialberatung. In den Sommerferien ist das Diez geschlossen.

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