Traditionelles Weihnachtssingen in Ettenstatt 2018

von Leserreporter Jessica Frankaus Weißenburg

Pünktlich zum traditionellen Weihnachtssingen am 3. Advent hatte es am Morgen zu schneien begonnen und so war auch der Dorfplatz in ein festlich anmutendes Gewand gehüllt. Einmal mehr freute sich Bürgermeister Wilhelm Maderholz, so viele Gemeindemitglieder auf dem Dorfplatz begrüßen zu können, um gemeinsam bei Glühwein und Bratwurst in der hektischen Vorweihnachtszeit innezuhalten und sich vom Posaunenchor, dem Männer-Gesangverein, dem Kirchenchor und nicht zuletzt den Kindergartenkindern auf das nahende Weihnachtsfest einstimmen zu lassen. Das gemeinsam gesungene „Macht hoch die Tür“ sagte dann auch schon dem Christkind, dass es sich langsam auf den Weg nach Ettenstatt machen sollte. Und kaum waren die letzten Töne des Lobliedes verklungen, riefen die Kinder schon ungeduldig „Christkind, Christkind“ über den Dorfplatz – scheint’s laut genug. Und so durfte sich das junge Publikum nach dessen Prolog über die mitgebrachten Gaben freuen.
Noch einen geruhsamen Advent, fröhliche Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr, wünschte der Bürgermeister. Pfarrer Joachim Piephans regte die Gemeinde an, sich gerade in dieser Zeit, mehr Gedanken über die Ungerechtigkeit in der Welt zu machen und lud zum Festgottesdienst am Heiligen Abend, um dort gemeinsam zu Ehren des 200. Geburtstages des Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ alle Verse gemeinsam zu singen. (jf)

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