Rettung per Hubschrauber: Motorradfahrer muss nach Unfall in Haberskirch ins Klinikum geflogen werden

Eine Unfallstelle musste die Freiwillige Feuerwehr Haberskirch am Sonntagmittag absperren.

Zu einem schweren Verkehrsunfall eines Pkws mit einem Motorradfahrer kam es am Sonntag gegen 13 Uhr in Haberskirch. Der Unfallverursacher musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei mitteilt.

Eine 46-Jährige bog mit ihrem Fiat von der Siedlung Haberskirch vom Holunderweg nach rechts in die Unterzeller Straße ab. Zu diesem Zeitpunkt habe sie noch kein vorfahrtsberechtigtes Motorrad von links aus Richtung Unterzell wahrgenommen, schreibt die Polizei.

Motorradfahrer taucht "urplötzlich" auf

Nach kurzer Beschleunigungsstrecke tauchte urplötzlich ein 30-jähriger Aichacher mit seiner Kawasaki „Ninja“ im Rückspiegel auf. Der Unfallort ist innerhalb geschlossener Ortschaft, somit gelten 50 Stundenkilometer. Der Motorradfahrer war wohl mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, da er nach rechts auswich, um nicht in das Heck des Fiats zu prallen.

Fahrer wird vom Motorrad geschleudert

Hierbei stieß er zunächst gegen eine Zaunsäule und wurde abgeworfen. Das Motorrad, das sich auf selber Höhe neben dem fahrenden Pkw befand, wurde gegen diesen zurück geschleudert und traf ihn in der Beifahrerseite. Die Freiwillige Feuerwehr Haberskirch wurde zum Unfallort gerufen, um diesen abzusichern und die Straße wieder zu reinigen.

Der Aichacher wurde mit dem Hubschrauber in das Zentralklinikum Augsburg eingeliefert, die Pkw-Fahrerin erlitt einen Schock. An beiden Fahrzeugen entstand rund 9000 Euro Sachschaden.

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