Region: Aichach|Friedberg

(K)ein Blick zurück

von LeserReporter Dominik Lichtenstern aus Friedberg

„2020 ist unbestritten ein besonderes Jahr. Hinter uns allen liegen emotionale, herausfordernde Monate voller Veränderungen“, so Ulrike Sasse-Feile, Vorsitzende der SPD Friedberg. Für ihre Partei zieht sie dabei eine positive Bilanz.

Den Startschuss in 2020 markierten die Genossen mit ihrer Neujahrswanderung, die ganz im Zeichen der Bayerischen Landesausstellung zu den Wittelsbacher Gründerstädten stand. „Was gewinnt Friedberg?“ fragten sich dabei 120 Teilnehmer gemeinsam mit Regine Nägele vom Heimatverein, die mit viel Charme und Witz durch die Friedberger Altstadt und Historie führte.

Mit dem Neujahrsempfang im „La Vie“ läuteten die Sozialdemokraten Anfang Februar die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes ein. Zukunftsgerichtet und selbstbewusst präsentierte sich dabei das „Team Friedberg“ der Stadtratskandidaten, das mit frischem Wind und dem Anspruch den Generationenwechsel im Stadtrat zu meistern, in den Wahlkampf zog.

Unter dem Slogan „Friedberg, i mog di“ tourte das Team um Bürgermeister Roland Eichmann und Ulrike Sasse-Feile durch die Ortsteile, bestritt Diskussionsrunden, Infostände und warb mit viel guter Laune für eine neue Stadtpolitik. Ein Wahlkampfhighlight war dabei die Pflanzaktion „Sie haben den Garten, wir den Baum“. Bis zu 100 Setzlinge für blühende Obstbäume in Friedberger Gärten war dabei das Ziel, für das die Kandidaten fleißig anpackten.

Die strapaziöse Wahlkampfzeit gipfelte am 15. März in der Wiederwahl von Bürgermeister Roland Eichmann und dem Einzug einer fünfköpfigen SPD-Fraktion in den Friedberger Stadtrat. Getrübt wurde die Freude über die Kommunalwahlerfolge vom sich abzeichnenden Pandemiegeschehen, welches das öffentliche Stadtleben größtenteils abrupt zum Erliegen brachte.

Die schwierige Situation aufgreifend initiierten die Sozialdemokraten mit ihren Aktionen „Den Einzelhandel stärken: Gemeinsam die Krise meistern“ und „Trotz Abstand nah dran“ neue Formen der Parteiarbeit zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft und Förderung der Solidarität in der Stadtgesellschaft. Parallel hierzu startete die neue Fraktion in die Stadtratsarbeit, wo sie mit integrativen Bürgerdialogen und klaren Positionen erste Akzente setzen konnte.

Den Sommer nutzten die Genossen um die Verschönerung der Schlossanlagen zu unterstützen. „Rama dama“ hieß es an einem heißen Nachmittag rund um Friedbergs beliebtes Renaissance-Schmuckstück. Als Ersatz zur pandemiebedingt entfallenen „Saubere-Stadt-Aktion“ des Verkehrsvereins sagten Ortsverein und Stadtratsfraktion Müll und Unrat aller Art den Kampf an.

Um den erschwerten Schul- und Kindergartenstart wissend, lobten die Sozialdemokraten im Herbst einen Malwettbewerb aus, bei dem es CitySchecks und einen Kunstkurs „in die Tüte gab“, um ein Lächeln auf die Kindergesichter zu zaubern und erneut den heimischen Wirtschaftsstandort zu unterstützen.

Aus dem Kommunalwahlteam ging im Oktober ein neuer, ergänzter Vorstand zur Weichenstellung für die nächsten Jahre hervor. „Wir freuen uns über die Verknüpfung von Ortsverein und Stadtratsfraktion und über Weggefährten und Freunde, die unser Team bereichern. Gemeinsam werden wir die Zukunft gestalten und uns für wichtige Themen wie Wohnraum und Kinderbetreuung einsetzen. Auch 2021 geben wir unser Bestes für Friedberg. Der Blick geht nach vorn!“, so Ulrike Sasse-Feile.

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