Kommunalwahl in Friedberg: Amtierender Bürgermeister Roland Eichmann bleibt im Amt

Bürgermeister Roland Eichmann (links) erhält Glückwünsche von seinem Kontrahenten Florian Fleig (rechts).

Ausgelassene Stimmung herrschte auf der Wahlparty der Friedberger SPD. Grund zur Freude hatten die Sozialdemokraten allemal, denn der amtierende Bürgermeister Roland Eichmann wurde von den Friedbergern mit 52,08 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Im Stadtrat ist die SPD (Stand 23.22 Uhr) zweitstärkste Partei.

„Dass es im ersten Wahlgang geklappt hat, ist ein riesen Vertrauensbeweis der Wähler. Das hat mich umgehauen“, freute sich Eichmann und ergänzte: „Das ist ein sehr sehr gutes Gefühl und erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.“

Wahlberechtigt waren in Friedberg 23.873 Personen. 14.868 Bürger machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch, das entspricht einer Beteiligung von 62,28 Prozent. Stimmten 7.689 Wähler für Roland Eichmann, so erhielt sein schärfster Konkurrent Florian Fleig von der CSU lediglich 3.947 (26,74 Prozent) aller Stimmen. „Ich persönlich bin mit dem Wahlkampf zufrieden. Ich glaube nicht, dass man recht viel mehr hätte anders machen können“, erklärte Fleig, der die SPD nach Bekanntwerden des Ergebnisses aufsuchte um Eichmann persönlich zu gratulieren.

Egon Stamp von den Grünen erhielt 9,61 Prozent, Johannes Hatzold von den Freien Wählern kam auf 6,81 Prozent und 4,77 Prozent der Wähler stimmten für Cornelia Böhm. „Wir sind sehr sehr zufrieden“, freute sich Stamp. Die Grünen haben im Vergleich zur vergangenen Wahl im Jahr 2014 ihr Ergebnis fast verdoppelt. „Ganz wichtig war, dass wir konsequent die Themen der letzten 6 Jahre wie die Osttangente oder das Jugendzentrum im Stadtrat weiter angesprochen haben“, lieferte der Bürgermeisterkandidat der Grünen mögliche Gründe für das gute Abschneiden.

„Wir müssen jetzt auf den Stadtrat schauen, der mindestens genau so wichtig ist wie der Bürgermeister“, gab sich Fleig optimistisch.

Um 23.22 Uhr liegt die CSU mit 39,12 Prozent klar vorn. Zweitstärkste Macht in Friedberg ist mit 17,52 Prozent die SPD vor den Grünen mit 16,98 Prozent. Die Freien Wähler liegen bei 8,85 Prozent und die FDP erhielt 3,92 Prozent aller gültigen Stimmen. Die Parteifreien liegen bei 8,77 Prozent und die ÖDP bei 4,84 Prozent.

Im Friedberger Stadtrat werden 30 Sitze vergeben. Nach den vorläufigen Ergebnissen erhält die CSU zwölf, die Grünen und SPD fünf, Freie Wähler und Parteifreie jeweils drei und die FDP und ÖDP jeweils einen Sitz.

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