Tradition bewahren - Zukunft denken: ein Friedberg der Chancen

von Leserreporter Sabine Rothaus Augsburg-Hochzoll
SPD Friedberg und Ottmaring lud zum Neujahrsempfang ein

Mit über 170 Gästen aus der Stadt Friedberg und dem Landkreis, Vertretern aus dem Ehrenamt, Gesellschaft und Politik wurde der Neujahrsempfang am Sonntag, den 2. Februar im La Vie Crêperie & Cafézu einem vollen Erfolg. Alles stand im Zeichen der Kommunalwahlen am 15. März 2020. An jedem Tisch lag der persönliche Wahlbegleiter im handlichen Format für die Jackentasche parat. Alle waren gespannt darauf, die 30 Kandidaten des Teams Friedberg persönlich kennenzulernen. 

Die SPD-Vorsitzende Ulrike Sasse-Feile, Bürgermeister Roland Eichmann, der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Ottmaring Stefan Kolberg, der Landratskandidat Andreas Santa und der Fraktionsvorsitzende Peter Feile betonten in ihren starken Reden die Zukunft Friedbergs. Gemeinsam möchte man mehr bewegen. Jeder einzelne Kandidat des neuen 30-köpfigen „Teams Friedberg“, der sich dafür einsetzen möchte, stellte sich und seine konkreten Ziele vor. Insbesondere die pfiffige neue Art ihrer Präsentation begeisterte die Gäste beim Neujahrsempfang und zeigte, dass hier ein frischer Wind weht. Die Kandidaten gingen nämlich nicht einfach ans Mikrofon, sondern fuhren gemeinsam mit dem Aufzug in den ersten Stock des Atriums des Sparkassengebäudes. Von dort aus stellten sie sich nacheinander vor und enthüllten ihre Ziele auf einem Poster vom Balkon aus. „Allein dieses Format spricht schon für sich“, freute sich Sasse-Feile, die außerdem mit Ulrike Bahr politische Prominenz aus dem Bundestag und mit Harald Güller und Simone Strohmayr aus dem Landtag begrüßen durfte. Erst einmal dankte sie den alten Stadträten für ihre tatkräftige Unterstützung. Sie  würde sich freuen, wenn sie das Team Friedberg weiterhin im Wahlkampf begleiten und auch in der Zeit danach. „Denn gemeinsam haben wir bereits viel erreicht!“

Wenn es um die Zukunft der Politik geht, brauche es keine Helden, sondern selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger mit Zuversicht, Tatkraft, Vernunft Anstand und Solidarität. Dieses Zitat des Bundespräsidenten bringe es am besten auf den Punkt. „Und all das steckt in unseren Kandidaten für das Team Friedberg“, sagte Sasse-Feile. Es steckt aber auch in den Gästen, ergänzte sie. „Ich glaube an uns und bin überzeugt, dass wir gemeinsam die Dinge immer wieder zum Besten für unsere Stadt wenden und gestalten werden.“

Man braucht Mut für den Generationswechsel

Es ist ein Einschnitt und eine große Veränderung für die SPD Ortsvereine Friedberg und Ottmaring. Denn kein einziger der im Moment amtierenden Mandatsträger findet sich auf der neuen Liste. An der Spitze der neuen Liste stehen Bürgermeister Roland Eichmann und die Ortsvorsitzende Ulrike Sasse-Feile. Sie treten gemeinsam mit ihrem starken 30-köpfigen neuen Team Friedberg für die Zukunft der Herzogstadt ein. „Man braucht Mut für den Generationswechsel. Mit dem neuen Team Friedberg sind wir nun hervorragend aufgestellt. Die Liste ist bunt gemischt und deckt eine breite Schicht der Bevölkerung ab. Mit 16 Männern und 14 Frauen zwischen 25 und 70 Jahren stellt dies ein gutes Spiegelbild unserer Gesellschaft dar“, so die Ortsvorsitzende. Fast alle Berufsgruppen sind mit dabei. Das geht von der Krankenpflegerin bis zum Lehrer, vom Verwaltungsangestellten, dem Coach, Architekten, der Altenpflegerin, dem Gewerkschaftssekretär bis zum Rechtsanwalt. Sie kommen aus allen Ortsteilen. „Unzählige Vereinsaktivitäten sind hier versammelt, ehrenamtliches Engagement ist die tragende Basis dafür. Ein Team, das für Zusammenhalt, Aufbruch und ein Miteinander steht. Wir wollen bewegen, ideenreich gestalten und mutig anpacken. Für uns gilt: Tradition bewahren – Zukunft denken – für ein Friedberg der Chancen. Ein Team, das sich darum kümmern will, soziale Gerechtigkeit zu schaffen – das sind sozialdemokratische Wert, aber auch Werte, die ausstrahlen. Und diese Werte bringen wir gerne in die Stadtgesellschaft ein.“ Sasse-Feile betonte, dass das Miteinander der Generationen das Gerüst unserer Gesellschaft ist, das Ehrenamt eine tragende Säule und ein attraktiver Wirtschaftsstandort der Garant für Arbeitsplätze und Lebensqualität. 

Nur demokratische Parteien für den neuen Stadtrat

Besonders stolz ist Sasse-Feile darauf, dass es schon vor der Wahl einen wichtigen politischen Erfolg gibt. Es kandidieren nämlich nur demokratische Parteien für den neuen Stadtrat: „Das ist eine gute Grundlage und eine ausreichende Schnittmenge an Werten.“ 

Die Themen der SPD für Friedberg sind vielfältig

Im Mittelpunkt stehen die Lebensqualität, Erfolgreiches Wirtschaften, die Digitalisierung, die man meistern muss, das Klima, die Natur und die Umwelt, die geschützt werden müssen und eine zukunftsfähige Mobilität. 

Peter Feile, der Vorsitzende der SPD Stadtratsfraktion, weiß wie es im Stadtrat zugeht. In seiner 47-jährigen Erfahrung hat er viele wegweisende Entscheidungen für Friedberg miterleben dürfen, wie zum Beispiel das größte kommunale Bauprojekt im sozialen Wohnungsbau. Auch die Anträge für die Verlängerung der Linie 6 und zur Aufforstung des Stadtwaldes seien auf dem Weg. „Es geht also weiter“, sagte Feile zuversichtlich. Aber auch die Ortsteile brauchen neuen Schwung und man müsse den Strukturwandel gestalten. Dazu gibt es die Ortsentwicklungskonzepte, die zum Teil schon umgesetzt wurden. Für deren Weiterführung setzt sich der Ortssprecher der SPD in Ottmaring Stefan Kolberg intensiv ein. 

Die Weichen für die Zukunft stellen

Bürgermeister Roland Eichmann freute sich, dass sich hier 30 Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadt engagieren möchten und zur Verfügung stellen: „Das verdient Respekt. Sie müssen für die nächsten sechs Jahre die Menschen in Friedberg vertreten.“ Auch er ging auf die Weichen für die Zukunft ein, denen er sich mit seinem Team stellen möchte. Dabei betonte er, wie wichtig es sei, als Stadt eine gesellschaftspolitische Haltung zu haben: ein Eckpfeiler für die gute zukünftige Entwicklung. Die Stadt Friedberg leistet einen guten Beitrag für die Stadt, die er als „fröhlich stimmig“ bezeichnet. „Es sind die Veranstaltungen, die ein Zusammengehörigkeitsgefühl schaffen. Wir brauchen diese Verwurzelung. Das zeichnet uns als Region aus, für die uns viele beneiden. Das soll uns erst einmal einer nachmachen.“ 

Die Stadt investiert aber auch viel in die Zukunft. Die Frage nach bezahlbarem Wohnraum drängt sehr. Er nennt den sozialen Wohnungsbau, für den viel getan werde. Die Zahl der städtischen Wohnungen zeigt nach oben. Im Moment sind es 350, bis 2026 sollen es 500 Wohnungen sein. Auch Bauland für 1600 Menschen wird geschaffen. Ein weiterer wichtiger Punkt, den er ansprach, ist die Kinderbetreuung. Auch hier geht Friedberg mit der Schaffung von maximal sieben neuen Gruppen in die Offensive. Unbedingt erwähnen müsse man das Schloss, in das 24 Millionen investiert wurden und das „zum fantastischen Zentrum des gesellschaftlichen Lebens geworden ist“. Darauf darf der bisherige Stadtrat stolz sein. Die Altstadt soll zukunftsfähig bleiben, sowohl als attraktiver Standort zum Wohnen als auch für den Einzelhandel. Die Entwicklungskonzepte für die Ortsteile müssen weitergeführt werden. 

Mit diesem neuen Team sei alles möglich. „Wir haben gezeigt, dass wir zusammenhalten und alle miteinander an einem Strang ziehen und dauerhaft Einfluss auf die Politik nehmen können. Gemeinsam müssen wir für Friedberg alles geben, was wir geben können!“, ist Eichmann überzeugt. Das ist unsere Heimat. Es ist Zeit für einen Generationenwechsel im Stadtrat. „Es ist etwas Reizvolles, für diese Stadt einzutreten und für die Zukunft dieser Stadt zu arbeiten.“ Eichmann verspricht, dieses Amt weiterhin mit viel Leidenschaft auszuführen, wenn er wieder gewählt wird. 

Das sind die Kandidaten für die Stadtratswahl 2020 in Friedberg: 

Roland Eichmann
Ulrike Sasse-Feile
Markus Rietzler
Simone Hörmann von und zu Guttenberg
Thomas Günther
Sabine Mergle
Gerd Nittbaur
Tamara Greber
Stefan Kolberg
Sebastian Pfundmeir
Dominik Lichtenstern
Stefanie Lang
Daniel Lichtenstern
Cornelia Lehmann-von Bonin
Wolfgang Strobel
Heike Schubert
Gottfried Meitinger
Beate Gnädinger
Enis Sagi
Veronika Günther
Reiner Teuber
Petra Kahn
Daniel Hirte
Angela Frauscher
Jonas Lang
Marion Mayer-Jung
John Weigel
Monika Hoffmann
Tom Schmid
Brigitte Dannhäuser-Lehmann

Ersatzkandidaten: 

Günter Teuber

Johannes Sasse

Marta Weigel

Christine Teuber

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