Familienwanderung mit Eseln an der Staatsstraße 2036

von LeserReporter Albert Eding aus Gablingen
Foto: Michael Keitel

Was machen Kinder und Esel am Sonntagnachmittag auf der St 2036?

Betroffene Bürger aus Holzhausen und Interessierte aus den benachbarten Gemeinden in großer Zahl wanderten am Sonntagnachmittag bei herrlichem Sonnenschein von Holzhausen zum Peterhof.
Es sollte ein Spaziergang durch die erwachende Frühlingslandschaft am Eingang des Naturparks „Augsburg – westliche Wälder“ werden. Mit dabei waren viele junge Familien mit ihren Kindern und selbst gebastelten Plakaten, sowie 4 ganz und gar nicht störrische Esel.
Doch wie lange noch lädt diese Landschaft zu einer beschaulichen Wanderung ein? Der geplante Ausbau der St 2036 wird massiv in diese Idylle eingreifen. An verschiedenen Punkten wurden die geplanten Eingriffe erläutert und diskutiert. Kindern, Eltern und Großeltern wurde noch einmal deutlich vor Augen geführt, was dabei auf dem Spiel steht. Sie alle vereint die Sorge, dass sie und ihre Kin-der in Zukunft an einer gefährlichen Rennstrecke mit zerstörter Landschaft und Wohnqualität leben müssen.
Vielleicht haben sich die Kinder gedacht, was wohl die Esel zu dem geplanten Ausbau sagen würden. Die Esel würden vermutlich raten: „Mit Sturheit kommt ihr hier nicht weiter. Wir würden erst mal besonnen bleiben, uns die Situation genau anschauen und erst dann entscheiden“.
Könnten nicht Planer, Befürworter und Kritiker von diesen klugen Tieren lernen? Martina Schuster und Elisabeth Luderschmid

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