Auf den Spuren des KZ-Außenlagers in Gablingen

von LeserReporter Walter Trettwer aus Gablingen
Reinald Schlosser (rechts) mit Fabian Wamser

Viele Interessierte kamen zu der Veranstaltung „Auf den Spuren des KZ-Außenlagers in Gablingen.“ Dazu eingeladen hatten die Jusos Augsburg-Land in das Bürgerhaus in der Gablinger Siedlung. Der Vorsitzende Fabian Wamser: „Im Rahmen der jährlich stattfindenden Anti-Nazi-Woche der schwäbischen Jusos führen wir Veranstaltungen zur Erinnerung an unselige Zeiten und Mahnung für die Zukunft gegen rechtsnationale Tendenzen durch“. Der Gablinger SPD-Vorsitzende Walter Trettwer konnte dazu auch die Gemeinderäte Erwin Almer und Walter Wörle begrüßen.

Reinald Schlosser informiert

Referent dieser sehr interessanten Veranstaltung war Reinald Schlosser, dem die Entdeckung der Überreste des Dachauer KZ-Außenlagers zu verdanken ist. In jahrelanger ehrenamtlicher Tätigkeit erforschte er zusammen mit den zuständigen Behörden und Organisationen diese denkwürdige Stätte. In der Veranstaltung informierte er ausführlich über die Entwicklung des ehemaligen Gablinger Flugplatzes und die Entstehung des KZ-Lagers. Bis zu 1000 Kriegsgefangene und politische Häftlinge waren dort bis zur Bombardierung am 24. 4. 1944 untergebracht. Über viele Details der Recherchen und Ausgrabungen der Stätte berichtete Rainald Schlosser. Tief beeindruckt und nachdenklich waren die Zuhörer bei dieser Veranstaltung zur Aufarbeitung der NS-Zeit in Schaben. Walter Trettwer, Vorsitzender SPD-Ortsverein Gablingen

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