A8: Junger Raser zwingt ausgerechnet Zivilstreife zur Vollbremsung

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizeistation Gersthofen befuhr die Autobahn A8 in Richtung München mit hoher Geschwindigkeit, um einen Abstandsverstoß eines vorausfahrenden Autofahrers zu dokumentieren. Im Bereich der Auffahrt Augsburg West zog plötzlich ein Wagen vom Beschleunigungsstreifen bis auf die linke Spur durch, mit Dauerblinker aber offenbar ohne vorherigen Blick in den Spiegel.

Der Fahrer des Streifenwagens musste laut Angaben der Polizei schlagartig eine Vollbremsung von 211 auf 130 Stundenkilometer durchführen, wobei auch dank des stark eingreifenden Antiblockiersystems ein Zusammenstoß gerade noch verhindert werden konnte. Der 26-jährige Fahrer aus Augsburg wurde anschließend bei der Anschlussstelle Friedberg angehalten und kontrolliert.

Dabei konnte ihm auch gleich das Beweisvideo im Polizeifahrzeug vorgeführt werden. Die laut Polizei an den Tag gelegte rücksichtslose Fahrweise mit grober Vorfahrtsmissachtung habe für den 26-Jährigen nun Folgen: er werde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt, was einen längeren Führerscheinentzug nach sich ziehen könnte. (pm)

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