CSC Frauen laden Gegner zum Toreschiessen ein

von LeserReporter Jürgen Kamissek aus Gablingen

CSC I – FC Maihingen 4:5 (2:4)

 

Eigentlich startete die Partie gegen die Gäste aus dem Ries ganz nach dem Geschmack der CSC Frauen. Brachte doch Spielführerin Melanie Knie nach einem Foul an Anna Scheifele ihr Team per Foulelfmeter in Führung (4.). Doch nur kurze Zeit später spazierte Andrea Koukul unbedrängt   durch den CSC Strafraum und glich aus (7.).  Nachdem nur eine Minute später Josefin Schmid nach klasse Vorarbeit von Selina Reith den Ball nur noch einschieben musste und die Heimelf erneut in Führung brachte schien alles wieder bestens zu laufen. Doch die komplette CSC Defensive hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und musste nicht nur durch einen weiteren Treffer von Andrea Koukol    den Ausgleich hinnehmen, sondern noch vor der Pause  zwei weitere Gegentore durch deren Schwester Lisa Rebekka. Viel zu weit entfernt von den Gegenspielerinnen agierte die CSC Verteidigung und durch teilweise haarsträubende Fehler wurden die Gegentore ermöglicht.

Mit neuem Mut und dem Vorhaben dieses Spiel noch nicht verloren zu geben kamen die CSC Girls dann aus der Halbzeit und bereits nach zehn Minuten konnte Anna Scheifele den Anschlusstreffer erzielen. Man war nun gegen die körperlich starken Gäste präsenter und konnte sich immer besser behaupten. Doch die großen Chancen blieben nun zunächst aus.  Pech hatte Annika Bücherl deren Schuss über die Querlatte streifte. Als der CSC immer mehr auf den Ausgleich drängte, nutzten die Rieserinnen einen weiteren Lapsus der CSC Hintermannschaft zum fünften Treffer.  Zwei Verteidigerinnen gingen gleichzeitig zu einem langen Ball, verfehlten ihn letztlich beide, prallten auch noch unglücklich zusammen und stoppten den Ball praktisch für die mitgelaufene Stürmerin  auf. CSC Torfrau Katharina Reiner kam viel zu zögerlich aus ihrem Gehäuse  und die stets gefährliche Lisa Rebekka Koukol  hatte keinerlei Mühe den Ball im Tor unterzubringen (86.). Das die CSC Frauen nach einem  tollen Pass von Selina Reith  durch Nina Fuchs nochmals zu einem Treffer kamen, spricht zwar für die Moral der Truppe, doch letztlich musste man sich eingestehen das gleich fünf Gegentreffer viel zu viele sind um selbst zu punkten.   

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