Geometrische Formen in die Unendlichkeit

Kreuzungspunkte zwischen senkrechten und waagerechten Linien, die ins Unendliche verweisen sollen: Werke von Ursula Geggerle-Lingg und Beatrix Eitel werden im Museum in Oberschönenfeld ausgestellt.

Die Schwäbische Galerie im Museum Oberschönenfeld zeigt von 27. September bis 22. November Werke von Beatrix Eitel und Ursula Geggerle-Lingg.

Die Schwäbische Galerie präsentiert Installationen, Objekte, Bilder und Zeichnungen von Beatrix Eitel und Ursula Geggerle-Lingg aus den vergangenen fünf Jahren. Ausgehend von Linie, Fläche und Raum schufen die beiden Künstlerinnen ihre Bildwelten.

Im Werk von Beatrix Eitel spielt die Zeichnung eine zentrale Rolle. Auf Hunderten von Blättern entwickelte sie ihre konkrete Formensprache: Stark reduzierte Elemente ordnet sie in serieller Reihung an. Dadurch möchte die Künstlerin den Eindruck von unendlicher Fortsetzbarkeit vermitteln. Mit Arbeiten aus bedruckten Materialien aus ihrem alltäglichen Umfeld will Beatrix Eitel den Raum auf vielfältige Weise erschließen. Vom Relief über fragile, filigrane Gebilde bis hin zu einer voluminös angelegten Deckenarbeit.

Auch Ursula Geggerle-Lingg arbeitet teilweise mit vorgefundenen Materialien. Bei ihr steht ebenfalls die serielle Aneinanderreihung im Mittelpunkt: Kreuzungspunkte zwischen senkrechten und waagerechten Linien verweisen ins Unendliche. Mit ihren Bildern will Ursula Geggerle-Lingg auch im zweidimensionalen Bereich verschiedene Möglichkeiten ausreizen, die in einfachen geometrischen Elementen stecken. Durch die Reduktion auf zwei bis drei Farben soll das jeweilige Motiv besonders prägnant erscheinen. Kreuzungspunkte können dabei in dichter Anordnung den Eindruck eines Gewebes vermitteln oder durch eine lockere Struktur Transparenz und Tiefe suggerieren. Doch immer erscheinen die Malereien der Künstlerin wie Ausschnitte aus einem großen Kontext.

Beatrix Eitel wurde 1964 in Kronstadt in Rumänien geboren. Sie studierte Kommunikationsdesign an der FH München und ist seit 1992 freischaffend tätig. Ursula Geggerle-Lingg wurde 1957 in Neu-Ulm geboren und studierte Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg; seit 1984 ist sie freischaffend tätig. Die Werke der beiden werden vom 27. September bis zum 22. November ausgestellt. (pm)

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