Casa Nova Design

von Leserreporter Florian Handlaus Augsburg-Stadt

Vor knapp eineinhalb Jahren hat sich die 25-jährige Bürokauffrau Jennifer Haderlein mit ihrem Lebensgefährten selbstständig gemacht, heute beschäftigen sie bereits vier Mitarbeiter. Redaktion:
Frau Haderlein, Sie haben in einem Malerbetrieb Ihre Lehre absolviert, Ihr Lebensgefährte ist Malermeister. Da war die Selbständigkeit naheliegend?Haderlein:
Mit einem Abschluss als jahrgangsbester Meister im Maler- und Lackiererhandwerk möchte man seine Vorstellungen natürlich am liebsten ohne "Vorgaben von oben" umsetzen. In Kombination mit einer Fachfrau für alles "Bürokratische" waren die Voraussetzungen perfekt.Red.:
Die Angebotspalette eines Malerbetriebes ist sehr vielfältig. Was bieten Sie alles an?Haderlein:
Die Leistungen unseres Betriebes reichen von Fassadenanstrichen über Innen- und Außenputzarbeiten, Innenraumgestaltungen aller Art bis hin zum Vollwärmeschutz und Bodenlegerarbeiten. Unsere Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung von Fassaden und Innenräumen mit Kreativtechniken.Red.
Sie haben selber ein kleines Kind. Welche Rolle spielt bei Ihnen das Thema Biologische Anstriche, Nachhaltigkeit und Ökologie?Haderlein:
Die Tage der Verwendung von Kunststoffdispersionsfarben sind bei uns (fast) vorbei. Wir arbeiten im Innen- und Außenbereich fast ausschließlich mit mineralischen, ökologisch nachhaltigen Produkten. Die Vorteile sind eindeutig: Diese Produkte sind geruchsneutral, lösemittelfrei, ohne giftige Zusätze und umweltfreundlich in der Herstellung und Entsorgung. Sie zeigen auch eine desinfizierende und antibakterielle Wirkung! In unseren Augen aber der wichtigste Aspekt ist, dass dieses Material absolut nicht gesundheitsschädlich ist. Weder für uns in der Verarbeitung, noch später in Ihren Räumen. Es ist selbstverständlich gerade auch für Allergiker bestens geeignet. Doch damit nicht genug: Silikat- und Kalkfarben verhüten sogar Schimmelbildung und sorgen dadurch zusätzlich noch für ein besseres Raumklima. Die Farbbrillanz und die Haltbarkeit von Silikatfarben sind deutlich höher, da sie aus reinem Farbpulver und Fixativ bestehen. Kunststoffanteile vergrauen und synthetische Pigmente bleichen meist sehr schnell aus und verändern sich stark! Die meisten Fassaden in unserer Region, die eine etwas intensivere Tönung erhalten haben, sind mit Kunststoffdispersionsfarben gestrichen. Die Folge: Nach nur kurzer Zeit ist ein ziegelrotes Haus nicht mehr ziegelrot sondern fleckig rotbraun. Leicht getönte Fassaden vergrauen schneller, da der sehr hohe Kunststoffanteil in der Farbe durch UV-Licht grau wird. Das alles bleibt Ihnen mit natürlichen Silikatfarben erspart. Apropos "sparen": Sie sind zwar ein wenig teurer als herkömmliche Kunststoffdispersionsfarben, aber die Vorteile überwiegen doch deutlich, da die "Wartungsintervalle" sehr viel länger sind. Am Ende hat man doch gespart, obwohl es anfangs teurer schien.
(jf)

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